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Kommentar Sport: Kein Grund zur Sorge

Von Kurz vor dem WM-Start wirkt die Situation bei den deutschen Handballern etwas beunruhigend. Kapitän Uwe Gensheimer flog gestern wegen des Todes seines Vaters zurück in die Heimat.
<span></span> Foto: Salome Roessler

Kurz vor dem WM-Start wirkt die Situation bei den deutschen Handballern etwas beunruhigend. Kapitän Uwe Gensheimer flog gestern wegen des Todes seines Vaters zurück in die Heimat. Und am Abend stand Routinier Holger Glandorf bei der WM-Generalprobe gegen Österreich überraschend im deutschen Kader, obwohl der 33-Jährige für die WM eigentlich nicht eingeplant ist.

Das war jedoch ein guter Schachzug von Bundestrainer Dagur Sigurdsson. Sollte Glandorf im Notfall bei der WM gebraucht werden, wird er nicht ins kalte Wasser geworfen. Und auf der halbrechten Rückraum-Position, wo Glandorf spielt, ist die Personaldecke am dünnsten. Nach den verletzungsbedingten Absagen von Steffen Weinhold und Fabian Wiede bleibt mit Kai Häfner nur noch ein Linkshänder übrig.

Gensheimer wird vermutlich trotz seines Schicksalsschlages zur WM zurückkehren. Er ist Handballer mit Leidenschaft, einer der größten Kämpfer, und er hat noch keinen internationalen Titel gewonnen. Vielleicht schweißt dieser Trauerfall die Mannschaft sogar noch weiter zusammen. Und selbst wenn Gensheimer nicht zurückkehren sollte, wäre sein Ausfall notfalls zu kompensieren. Auf den Außenpositionen ist das Sigurdsson-Team seit Jahren absolute Weltklasse. Es wurde im Januar 2016 ohne Gensheimer Europameister.

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