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Sport Kommentar: Kein Zerwürfnis

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<span></span> Foto: Salome Roessler

Am vergangenen Samstag, nach dem 1:2 bei der Frankfurter Eintracht, da hatte Thomas Tuchel kein gutes Haar an seiner Mannschaft gelassen. Ist der Trainer von Borussia Dortmund dabei übers Ziel hinaus geschossen?

Fakt ist, dass der 43-Jährige schon immer als schlechter Verlierer galt. Fakt ist auch, dass er nach dem 1:0 gegen die Bayern sowie dem seltsamen 8:4 gegen Legia Warschau wohl gehofft hatte, dass es in der Bundesliga nun konstanter nach oben gehen könnte. Und schließlich hat jeder Trainer das Recht, sein Team auch mal in den Senkel zu stellen.

Nun aber wird in Westfalen darüber spekuliert, ob sich zwischen Team und Trainer ein Riss gebildet hat. Ob nicht auch Tuchel eine Teilschuld an der Niederlage trägt, die in Frankfurt zu Euphorie, in Dortmund aber fast schon zu Depressionen geführt hat. Rang sieben, neun Punkte hinter dem Tabellenführer, der dann auch noch RB Leipzig und nicht Bayern München heißt, das passt nicht zur Erwartungshaltung rund um Schwarz-Gelb.

Wenn es nicht läuft, sind selten die Spieler alleine Schuld. Der Trainer bei der täglichen Arbeit, bei personellen sowie taktischen Entscheidungen, der Manager bei der Zusammenstellung des Kaders – diese Rädchen müssen möglichst wie geschmiert laufen. Wenn dann mal einer emotional ausbricht, sollte man nicht gleich von Zerwürfnis reden. Und wenn das nächste Heimspiel gegen Mönchengladbach gewonnen wird, ist alles sowieso Schnee von gestern.

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