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Kommentar: Alarmzeichen

Von Trübe Stimmung bei Eintracht Frankfurt wegen der schwachen Rückrunde und Niederlage gegen Wolfsburg. Jetzt sollten schleunigst die Alarmglocken läuten. Ein Kommentar von Christian Heimrich.
Lukas Hradeky hat aktuell allen Grund den Kopf hängen zu lassen. Foto: Christian Klein (FotoKlein) Lukas Hradeky hat aktuell allen Grund den Kopf hängen zu lassen.

Was wird wohl passieren, wenn die Frankfurter Eintracht in der Endtabelle der Fußball-Bundesliga einen Platz zwischen zehn und 14 belegt und das Pokalfinale gegen Borussia Dortmund nicht allzu hoch verloren hat?

Die Verantwortlichen der Eintracht werden von einer insgesamt guten Saison sprechen. Und damit die grundsätzlichen Probleme, die der Saisonverlauf offengelegt hat, zunächst einmal kaschieren.

2011 machte das Wort von der „Rückrunde der Schande“ die Runde. An deren Ende stand der Abstieg. Dazu kann es sechs Jahre später zwar nicht mehr kommen. Aber die Bilanz der schlechtesten Rückrundenmannschaft ist diesmal ähnlich desaströs: Von den letzten 13 Spielen hat die Eintracht nur eines gewonnen, dabei in neun Partien kein Tor erzielt. Die Frankfurter wären ein heißer Abstiegskandidat, hätten sie in der Hinrunde nicht so viele Punkte aufs Konto geschaufelt.

Christian Heimrich Bild-Zoom
Christian Heimrich

Die Verantwortlichen sollten schleunigst die Alarmzeichen sehen. Die meisten Profis sind körperlich und geistig am Ende. Weil sie während der Hinrunde in Training und Spiel über ihre Verhältnisse leben mussten? Die Flut an Verletzungen konnte nicht kompensiert werden. Der Kader ist zwar relativ groß, aber eine zielführende Rotation ist ohne Qualitätsverlust offensichtlich nicht möglich.

Und was ist mit den vom Sportvorstand verlangten Verhaltens-„Leitplanken“ für die Spieler? Sie werfen die Chance auf mehr TV-Geld für ihren Arbeitgeber einfach so weg. Sieht nicht nach einer erfolgreichen Erziehung aus.

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