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Trainer-Entlassung bei Werder Bremen: Kommentar: Auf Bewährung

Von Vermutlich werden Werders Fußballprofis im ersten Auftritt nach dem Nouri-Aus doch noch eine Schippe mehr drauflegen, um sich bei dessen Nachfolger zu empfehlen. Ein Kommentar von Markus Katzenbach.
Alexander Nouri. Foto: Carmen Jaspersen Alexander Nouri.

Die Entwicklung in Bremen war absehbar, darüber gefreut haben aber wird sich Niko Kovac kaum. Zum einen schließlich gibt es eine gewisse Solidarität in der Zunft, und da ist es auch für den Trainer der Frankfurter Eintracht nie eine gute Nachricht, wenn anderswo einem Kollegen der Stuhl vor die Tür gesetzt wird. Zum anderen erschwert es die eigene Arbeit: Der Besuch aus der Hansestadt ist schwerer zu planen, mit einem neuen Mann mit neuen Ideen an der Seitenlinie. Und vermutlich werden Werders Fußballprofis im ersten Auftritt nach dem Nouri-Aus doch noch eine Schippe mehr drauflegen, um sich bei dessen Nachfolger zu empfehlen. Wie immer in solchen Fällen, selbst wenn es vielleicht nur eine Übergangslösung ist.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)

Auch in Bremen schließlich wird die Halbwertszeit für Trainer immer kürzer. Ein Jahr blieb Alexander Nouri, in dem er den SV Werder aus größter Not fast noch bis nach Europa geführt hätte – und ihn am Ende der Achterbahnfahrt in der Zwangslage verlässt, in der er ihn übernommen hatte. So ist das bisweilen in Trainerkarrieren. In der ewigen Bundesliga-Tabelle ist Bremen noch immer Zweiter, die Gegenwart aber sieht anders aus. Erstklassig bleiben – das ist die aktuelle Herausforderung für den Club im Allgemeinen und den auf Bewährung beförderten Nachwuchs-Coach Kohfeldt im Speziellen. Ein Erfolg in Frankfurt wäre für diese Ambitionen hilfreich. Da wiederum wird Kollege Kovac aber etwas dagegen haben.

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