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Kommentar: Bananenrepublik

Von Infantino und seine Mitstreiter setzen Machtpolitik von Sepp Blatter fort und führen die Fifa weiterhin wie eine Bananenrepublik.
Foto: Ennio Leanza Foto: Ennio Leanza

Als Joseph Blatter seinen längst überfälligen Rücktritt erklärt hatte, war das Aufatmen bei vielen Menschen, die mit dem Fußball sympathisieren, groß. Nach dem Abgang des Schweizers, der den Weltverband Fifa in der Manier eines Paten zu einer Organisation mit mafiösen Strukturen formte, schien der Weg für einen Neuanfang frei zu sein, was sich allerdings als ein fataler Irrglaube erwies.

Blatter müsste auf seinen Nachfolger Gianni Infantino, der wie er aus dem Kanton Wallis stammt, eigentlich mächtig stolz sein. Schließlich hat Infantino ausschließlich die Interessen der Fifa und ihrer führenden Funktionäre im Sinn: Mit dem beliebtesten Sport auf diesem Globus möglichst viel Geld verdienen. Blatter und seine Gesellen, gegen die nach wie vor die amerikanische Justiz ermittelt, haben es vorgemacht, Infantino und seine Mitstreiter setzen diese Machtpolitik fort und führen die Fifa weiterhin wie eine Bananenrepublik.
 

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Da werden dann eben auch mal unabhängige Kontrolleure aus der Ethikkommission wie Hans-Joachim Eckert und Cornel Borbely, die über 70 ehemalige Funktionäre der Fifa aus dem Verkehr gezogen haben, abgesetzt, damit sie nicht noch tiefer in den Korruptionssumpf vordringen.So ist der von Infantino großspurig angekündigte Reformprozess beendet, bevor er überhaupt begonnen wurde.

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