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Kommentar: Börse Lange Beine

Siebeneinhalb Prozent Gewinn stehen für den Deutschen Aktienindex (Dax) unterm Strich als Gewinn in der Halbjahresbilanz. Das kann sich sehen lassen.
Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv

Siebeneinhalb Prozent Gewinn stehen für den Deutschen Aktienindex (Dax) unterm Strich als Gewinn in der Halbjahresbilanz. Das kann sich sehen lassen, vor allem in Hinblick auf die vielen politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen. Politisch getriebenen Börsen werden kurze Beine nachgesagt. Doch in diesem Fall bewiesen die Finanzmärkte einen langen Atem. Dax, Dow Jones und viele andere Indizes wurden auf neue Rekorde katapultiert.

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Im Januar startete die Amtszeit von US-Präsident Trump und damit eine Ära des „America-First“-Protektionismus. Zwischenzeitlich schwand der Trump-Bonus der Börsen dahin. Hatten Anleger kurz nach den Wahlen noch auf Konjunkturprogramme und Steuererleichterungen in den USA gesetzt, so machte sich nun Ernüchterung breit, was vor allem den Euro in die Favoritenrolle versetzte.

Die Gemeinschaftswährung profitierte aber auch von den „pro-europäisch“ ausgegangenen Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich. Es hat klare Absagen an die Populisten gegeben. Vor allem von einer stärkeren Achse Frankreich-Deutschland erhofft sich auch die Wirtschaft Impulse. Insgesamt haben sich die Wirtschaftsaussichten für Europa weiter aufgehellt. Auch wenn sich der Juni als ziemlich verhagelter Börsenmonat herausstellte, bleiben die Aussichten ganz gut. Die meisten Analysten sehen europäische Aktien als fair bewertet an. Das heißt: Als zu teuer gelten sie nicht. Die politischen Risiken und Nebenwirkungen bleiben bestehen.

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