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Technologieaktien: Kommentar: Börse Tech-Träume

"Apple, Google und Co haben bewiesen, dass sie etwas können", sagt unser Börsenexperte Stefan Wolff.
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In den vergangenen Tagen und Wochen ist es immer mal wieder zu Rücksetzern bei Technologieaktien gekommen. Die Diskussion schwelt, ob hier eine Blase platzen könnte. Bei einigen Anlegern ist sogar die Rede davon, dass sich eventuell der Internet-Crash aus dem Jahr 2001 wiederholen könnte.

Letztere Furcht ist gänzlich übertrieben. Damals platzte die Internetblase vor allem deshalb, weil die meisten Unternehmen die versprochenen Dienste überhaupt nicht leisten konnten. Zum einen war das so, weil viel Science-Fiction in den Geschäftsberichten stand. Zum anderen war das Internet überhaupt noch nicht schnell genug.

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Das ist heute anders. Apple, Google und Co haben bewiesen, dass sie etwas können. Trotzdem sind die Aktien der Branche teuer, was nicht erst klar ist, seit sich Amazon und der Google-Mutterkonzern Alphabet ein Rennen um die 1000-Dollar-Marke geliefert haben. Der viel beachtete Technologieindex Nasdaq 100 ist der Entwicklung an der Wall Street davongelaufen. Die „Überwertung“ liegt bei etwa zehn Prozent. Durchaus denkbar, dass die Branche durch eine Korrektur wieder eingefangen wird.

Außerdem haben sich die skeptischen Stimmen gemehrt. Es gab Berichte, die die Konkurrenzfähigkeit von Apple-Produkten angezweifelt haben. Viele Analysten und Fondsmanager haben mahnend die Finger gehoben.

Auf der anderen Seite ist Furcht ein guter Ratgeber. Wenn Fondsmanager zaudern, besteht keine Gefahr, dass sie die Kurse in wahnwitzige Höhen treiben. Hinzu kommt eine Bewertung der Aktien, die sich einigermaßen im Rahmen hält. Gerade die Großen der Branche verfügen über ein solides Finanzpolster und erzählen robuste Wachstumsgeschichten, die sich auch in den Kursen spiegeln sollten.

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