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Kommentar: Bosz, das kann passen

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Peter Bosz wird als neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund präsentiert. Foto: Ina Fassbender Peter Bosz wird als neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund präsentiert. Foto: Ina Fassbender

Was ein Glück, dass Peter Bosz in dieser Saison mit Schalke 04 den Erzfeind von Borussia Dortmund aus der Europa League geworfen hat! Denn kurz zuvor hatte er verraten, als Kind ein Fan der Königsblauen gewesen zu sein. Seiner Oma zuliebe.

Nun können die BVB-Fans den Niederländer mit offenen Armen als Nachfolger von Thomas Tuchel aufnehmen. Zumal der 53-Jährige gerne offensiven Fußball spielen lässt und er besonders gut sein soll in der Weiterentwicklung von hoffnungsvollen Jungprofis. Davon haben die Westfalen ja eine ganze Menge, allen voran den 20-Jährigen Ousmane Dembele.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Es könnte also gut gehen mit dem Ex-Profi von Hansa Rostock und dem traditionellen Bayern-Jäger aus Dortmund. In einem Jahr bei Ajax hat der Trainer gezeigt, dass er überzeugen kann, dass er sein Handwerk versteht. Die speziellen Bundesliga-Gesetze wird er schnell lernen.

Aber: BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte ein menschliches Problem mit dem eigentlich sehr erfolgreichen Tuchel gehabt. Auch Bosz kann unbequem sein, im Trainerstab von Ajax sollen schon manchmal die Fetzen geflogen sein. Natürlich sprach er bei seiner Vorstellung davon, dass er stolz sei, diesen Job ausüben zu dürfen. Alle Heimspiele vor der berühmten „Gelben Wand“ zu absolvieren, ein Verein in den Top Ten von Europa sportlich anleiten zu können. Das ist auch toll. Aber die Ansprüche sind ebenfalls hoch. Sollte Torjäger Aubameyang die Westfalen verlassen, fehlt einer, der das Besondere beim BVB ausgemacht hat. Und Bosz’ Aufgabe könnte deutlich schwerer als erwartet werden.

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