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Kommentar: Das Maß ist voll

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Der heutige Samstag ist in vielerlei Hinsicht ein wichtiger Tag für die Frankfurter Eintracht. In erster Linie natürlich in sportlicher. Der deutsche Fußball-Meister kommt aus München, der Eintracht-Trainer, der selbst ein paar Jahre an der Isar gespielt hat, feiert seinen 45. Geburtstag. Nicht auszudenken, wie die Stimmung in der Arena hochkochte, wenn es für Niko Kovac von der Mannschaft einen oder gar drei Punkte als Geschenk gäbe.

Es könnte ein reiner Fußball-Festtag werden – aber da gibt es ja auch noch die Fan-Thematik. Der Stehblock der leidenschaftlichsten Eintracht-Unterstützer muss nach dem Urteil des DFB-Sportgerichts leer bleiben. Die Bayern-Fans im Stadion wollen aus Solidarität während der ersten 65 Minuten des Spiels schweigen. Man darf gespannt sein, ob sie ihren Plan durchziehen. So weit so friedlich.

Es gibt aber auch noch ein „Alternativprogramm“, zu dem die Frankfurter Ultras aufgerufen haben und das von den Eintracht-Verantwortlichen mit „gemischten Gefühlen“ gesehen wird. Zu Recht, wenn man bedenkt, dass mehrere Hundert Menschen – darunter wahrscheinlich viele mit einem ungeklärten Verhältnis zu Gewalt – von der Polizei begleitet durch die Stadt streifen und später ein „DFB-Schwein“ auf den Grill legen wollen.

Das Maß ist voll. Das müsste langsam auch dem vernageltsten Ultra klar werden. Und dass er mit vielen Aktionen letztlich immer „seiner“ Eintracht schadet.

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