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Kommentar: Das schwächste Glied

Von Bei Fußball-Clubs ist der Trainer immer das schwächste Glied. Und da sich beim BVB mit Reinhard Rauball und Hans-Joachim Watzke der Präsident und der Geschäftsführer gegen den Trainer zusammengetan haben, dürfte jetzt schon klar sein, wie die Geschichte endet.
Foto: Guido Kirchner Foto: Guido Kirchner

Interviews werden in den oberen Etagen der Wirtschaft gerne als Kampfmittel eingesetzt. VW-Patriarch Ferdinand Piëch wollte den damaligen Vorstandschef Winterkorn loswerden, indem er öffentlich „auf Distanz“ zu ihm ging. Am Ende hatte Piëch den Machtkampf verloren und musste selbst seinen Hut nehmen.

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So wird es bei Borussia Dortmund nicht ausgehen. Bei Fußball-Clubs ist der Trainer immer das schwächste Glied. Und da sich beim BVB mit Reinhard Rauball und Hans-Joachim Watzke der Präsident und der Geschäftsführer gegen den Trainer zusammengetan haben, dürfte jetzt schon klar sein, wie die Geschichte endet. Das Arbeitspapier von Thomas Tuchel wird nicht über 2018 hinaus verlängert werden. Vielleicht endet die Zusammenarbeit schon Ende Juni, sollte die Borussia das Pokalfinale gegen Eintracht Frankfurt verlieren.

Tuchel und Dortmund – das war von Anfang an keine einfache Beziehung. Der Fußball-Lehrer, der sich neuerdings der Askese verschrieben hat, ist kein Menschenfänger wie sein Vorgänger Klopp. Das weiß man seit seiner Zeit in Mainz. Kumpelhaftigkeit à la „Kloppo“ geht ihm komplett ab. Das hat Tuchel die Arbeit im Ruhrgebiet nicht leichter gemacht.

Und jetzt der öffentliche Streit über den Anschlag und seine Folgen. Mehr gegenseitige Verletzung geht eigentlich nicht.

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