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DEL: Kommentar: Der Sport soll siegen

Bei der WM im eigenen Lande stellte der Verband die Initiative „Wir sind Eishockey“ vor. In den Augen eines jeden Fans ist dies ein Hohn. Ein Kommentar von Michael Löffler.
Symbolbild Foto: imago sportfotodienst Symbolbild

Was eine Selbstverständlichkeit sein sollte – ein Auf- und Abstieg zwischen der höchsten und der zweithöchsten deutschen Eishockey-Liga – landet nun beim Schiedsgericht.

Bei der WM im eigenen Lande stellte der Verband die Initiative „Wir sind Eishockey“ vor. In den Augen eines jeden Fans ist dies ein Hohn. Der Auf- und Abstieg im Sport, das ist doch hierzulande das Salz in der Suppe.

Warum sträubt sich die DEL also derart dagegen? Ganz einfach: Es gibt Standorte wie Augsburg, Iserlohn, Straubing, Schwenningen, die ihre Attraktivität aufrechterhalten, weil sie in der Region weit und breit der einzige Club im Oberhaus sind. Einmal abgestiegen, könnte es ihnen wie Landshut, Füssen, Ratingen oder Essen ergehen: Sie stürzen ins Amateurlager.

Michael Löffler Bild-Zoom Foto: (FNP)
Michael Löffler

So wehrt sich die DEL mit Händen und Füßen gegen den Auf- und Abstieg. Als der Druck der Öffentlichkeit zu groß wurde, gab die DEL nach – fand aber noch einen Dreh: Die überzogene Forderung, dass sechs DEL 2-Vereine eine Bürgschaft von je 816 000 Euro hinterlegen müssen, um den DEL-Absteiger, der sich einst eingekauft hatte, zu entschädigen.

Wozu? Es würde reichen, vom Aufsteiger das Geld zu fordern. Dann hätte man nun aber keinen Grund für die Ablehnung. Jetzt müssen formale Fehler herhalten. Vor einem Jahr hat die DEL 2 diese Kröte noch geschluckt. Nun bemüht sie die Juristen.

Schiedsgerichte haben in der Vergangenheit schon oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen. Es ist zu hoffen, dass diesmal der Sport siegt!

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