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Eurovision Song Contest: Kommentar: Deutschland schwamm mit dem Mainstream – und ging unter

Wer das schlechte Abschneiden des deutschen Beitrags beim Eurovision Song Contest in Kiew nur politischen Faktoren zuschreibt, macht es sich zu leicht. Ein Kommentar von Pias Rolfs.
Levina aus Deutschland ist bestürzt über den Punktestand Foto: Julian Stratenschulte (dpa) Levina aus Deutschland ist bestürzt über den Punktestand

Der musikalische Rettungsschirm kam aus Irland. Die drei Jury-Punkte aus Dublin, ergänzt durch drei Publikumspunkte, bewahrten Deutschland beim Eurovision Song Contest (ESC) vor einem erneuten Null-Punkte-Debakel. Doch die Steigerung vom letzten auf den vorletzten Platz kann kaum als Erfolg gewertet werden.

Pia Rolfs Bild-Zoom Foto: (FNP)
Pia Rolfs

Die Deutschen, die stets automatisch für das Finale gesetzt sind, schwimmen zu sehr mit dem musikalischen Mainstream und gehen dann in der Belanglosigkeit unter. Dagegen kann auch eine sympathische Sängerin wie Levina nichts ausrichten.

Dass es sich dagegen lohnt, originell und authentisch zu sein, hat Portugal mit seinem Lied in der Landessprache gezeigt. Musik soll kein Fastfood sein, sondern Gefühle ausdrücken, sagte Sänger Salvador Sobral nach seinem Sieg. Davon sollte Deutschland, das das „Fräuleinwunder“ mit Lena von 2010 offenbar immer wieder erfolglos nachzubauen versucht, ganz dringend lernen. Pia Rolfs

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