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Kommentar: Flughafen braucht Pier G

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Eine Boeing 747 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main (Symbolbild). Foto: Boris Roessler (dpa) Eine Boeing 747 auf dem Flughafen in Frankfurt am Main (Symbolbild).

Um fünf Prozent wird der Frankfurter Flughafen in diesem Jahr voraussichtlich wachsen. Damit tritt nun tatsächlich ein, was viele Ausbau-Gegner lange Zeit ins Reich der Fabeln verwiesen haben: Der Flughafen überschreitet die Marke von 64 Millionen Passagieren – und damit auch die Grenze des reibungslosen Betriebs der beiden bestehenden Terminals. Zwar hat die Fraport selbst stets betont, dass sie mit Hilfe von weiterer Effizienzsteigerungen notfalls auch bis zu 68 Millionen Fluggäste abfertigen kann. Aber davon abgesehen, dass die Passagiere dann Qualitätseinbußen hinnehmen müssten, ist abzusehen, dass auch diese Marke in einigen Jahren überschritten sein wird. Denn auch 2017 bestätigt: Auf jede Schwächephase der Luftfahrt folgt eine schnelle und deutlich stärkere Erholungsphase. Deshalb braucht der Flughafen den Pier G, der von 2020 an Platz für weitere vier Millionen Passagiere bietet.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)

Ob die dann alle tatsächlich von Airlines geflogen werden, die wir heute als Billigflieger bezeichnen, ist nebensächlich. Im Europaverkehr sind heute schon kaum noch Unterschiede zwischen den Geschäftsmodellen von Low-Costern und klassischen Airlines zu erkennen. Und alles spricht dafür, dass sich die Modelle auch im Interkontinental-Verkehr angleichen werden.

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