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Ausrichtung des Fußballs in Deutschland: Kommentar: Gedanken zum Sommer

"Es ist ein günstiger Zeitpunkt für Reinhard Grindel, sich tiefgründige Gedanken über Gegenwart und Zukunft des Fußballs zu machen", sagt unser Kommentarschreiber Christian Heimrich.
Reinhard Grindel. Reinhard Grindel.

Es ist ein günstiger Zeitpunkt für Reinhard Grindel, sich tiefgründige Gedanken über Gegenwart und Zukunft des Fußballs zu machen. Es wird Sommer, die Stars der Nationalmannschaft machen Urlaub. Dafür muss der Perspektivkader am Samstag gegen San Marino um Punkte in der WM-Qualifikation spielen – vor wahrscheinlich nicht einmal 30 000 Zuschauern in Nürnberg. Dem Präsidenten des Deutschen Fußball Bundes (DFB) klingen wohl auch immer noch die Schmährufe gegen seinen Verband beim Pokalfinale und die Pfiffe gegen seinen Stargast Helene Fischer in den Ohren.

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Man könnte sich also durchaus Gedanken darüber machen, ob der Spitzenfußball, so wie er vom DFB organisiert, kommerzialisiert und präsentiert wird, in Deutschland ein Akzeptanzproblem hat.

Stattdessen richtet Grindel den Blick hinaus in die Welt. Dort ist alles viel zu aufgebläht. Den Confed Cup möchte er abschaffen, die Club-WM ebenfalls hinterfragen. Warum sich mit dem DFB und seinem Image beschäftigen, wenn der Weltverband Fifa immer noch besser als Watschenmann herhalten kann?

„Die Zuschauer haben ein feines Gespür, ob es um etwas geht oder eben nicht“, sagt der DFB-Präsident. Ob er da auch schon an die Erweiterung der WM auf 48 Mannschaften ab der Endrunde 2026 gedacht hat?

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