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Kommentar: Nur nicht nachlassen

Von Bei den Lilien ist Nachlassen kein Thema – das betrifft die Fußballer ebenso wie die Führungkräfte.
Foto: Huebner/Ulrich (Jan Huebner)

Lange hatte man sich in Darmstadt schon fragen dürfen, was noch passieren muss, damit die Stadt ein neues Stadion auf den Weg bringt. Schließlich hatten die Lilien in den vergangenen vier Jahren bundesweit für eine Menge Furore gesorgt und sich mit Kampfgeist und unbändigem Willen nicht nur in der eigenen Region sehr viele Sympathien erarbeitet. Doch erst als die Deutsche Fußball Liga (DFL) im vergangenen April der Geschichte der 98er ein weitaus schlimmeres Ende zu bereiten drohte, als es der nun erfolgte Abstieg der Südhessen für den bescheidenen Verein darstellt, schien Bewegung in die Sache zu kommen.

Der Druck, der plötzlich da war, ist allerdings schon wieder etwas schwächer geworden. Die DFL hat die Gnadenfrist für einen Masterplan um dreieinhalb Monate verlängert. Der Schatten, den die bis Ende Januar 2018 geforderte Gegentribüne wirft, ist jedoch nicht verschwunden. Entsprechend darf sich niemand auf die faule Haut legen. Es gilt, die Dinge weiter am Rollen zu halten.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Bei den Lilien selbst ist Nachlassen kein Thema – das betrifft die Fußballer ebenso wie die Führungkräfte. Man darf nur hoffen, dass die im Gegensatz dazu eher trägen Stadt-Oberen nicht anders denken und sich von dem kleinen Finger, den die DFL reichte, wieder zum alten Trott verleiten lassen. Denn ein unentschlossener Griff danach könnte zu wenig sein und zum schnellen Sturz der Darmstädter aus den oberen Regionen des Profifußballs führen.

Dabei muss die schöne Zeit dort nicht vorbei sein. Im neuen Umfeld könnte der Dauer-Underdog der Bundesliga eine durchaus bedeutende Rolle spielen. Zudem ist auch die zweite Liga, wie Vizepräsident Volker Harr betont, „für Darmstadt 98 etwas Geniales“.

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