Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 10°C

Kommentar: RMV-Tarife - Schöne Wahlgeschenke

Symbolbild Foto: Boris Roessler (dpa) Symbolbild

Es ist nur ein Zufall, dass über die künftigen Ticketpreise für Busse und Bahnen in der Region ausgerechnet in der Woche entschieden wird, in der in Frankfurt die Internationale Automobilausstellung eröffnet wird. Aber der Zusammenhang ist offensichtlich: In einer Zeit, in der immer deutlicher wird, dass der Weg zum sauberen und schadstofffreien Auto noch sehr lang ist, rücken die Alternativen in den Fokus. Bessere Luft in den Städten lässt sich nur erreichen, wenn mehr Menschen das Auto stehen lassen und auf Busse und Bahnen umsteigen.

Das ist auch eine Frage des Fahrpreises. Vielen sind die Tarife im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) zu hoch, öffentliche Verkehrsmittel sind für sie keine Option. Deshalb ist es gut, dass die allgemeine Erhöhung der Fahrpreise in den kommenden Jahren moderat ausfällt. Und es ist auch gut, dass man zumindest in Frankfurt ausprobieren will, ob man mit einer Preissenkung zusätzliche Fahrgäste gewinnen kann.

Günter Murr Bild-Zoom Foto: (FNP)
Günter Murr

Es ist Bewegung in die Tarif-Diskussion gekommen, und das liegt auch an Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD). Sein Motiv ist jedoch durchschaubar: Er will im kommenden Februar wiedergewählt werden und vorher noch ein paar schöne Wahlgeschenke verteilen. Würde es ihm wirklich um die Sache gehen, hätte er für einen breiten Konsens in seiner Regierungskoalition gesorgt. Stattdessen hat er einen politischen Streit ausgelöst, der einer Lösung des Problems zu teurer Tickets im Weg steht – zum Schaden der Fahrgäste.

guenter.murr@fnp.de Bericht Seite 1

Zur Startseite Mehr aus Meinung der Redaktion

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse