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Kommentar: Ronaldos Triumph

Cristiano Ronaldo nimmt nach dem Champions League-Sieg einen  Seflie auf. Foto: Raddad Jebarah (imago sportfotodienst) Cristiano Ronaldo nimmt nach dem Champions League-Sieg einen Seflie auf.

Vor dem Champions-League-Finale ist viel darüber geschrieben worden, wie schwer es für Real Madrid bei der Mission Titelverteidigung werden könnte. Alles nur Theorie: Das Juve-Abwehrbollwerk, der „heilige Gigi“ im Turiner Tor, der im laufenden Wettbewerb zuvor erst drei Tore kassiert hatte – sie konnten dieses Real nicht stoppen. Ein Real, getragen von der strategischen Intuition des Toni Kroos und der zerstörerischen Torgier des Cristiano Ronaldo.

Christian Heimrich Bild-Zoom
Christian Heimrich

Jahrelang haben sich die Fußball-Analysten an Ronaldo gerieben. An seiner pfauenhaften Eitelkeit, seinem Jet-Set-Leben, dass er kein Teamplayer sei – im Gegensatz zum vermeintlich demütigeren Lionel Messi. Noch vor dem Schlussakt von Cardiff hatte Lothar Matthäus dem Portugiesen vorgehalten, er tauche in großen Finals zu oft ab. Und jetzt? Die zwei Tore gegen Turin schraubten Ronaldos Quote auf 105 Treffer im bedeutendsten Vereinswettbewerb der Welt. Niemand – auch nicht Messi – kommt ihm nahe. Und im Gegensatz zum Argentinier hat der Portugiese auch einen großen Titel mit der Nationalmannschaft vorzuweisen.

Der große Zinédine Zidane auf der Bank, Toni Kroos im Mittelfeld, Cristiano Ronaldo vor des Gegners Tor: Real hat eine königliche Achse gefunden.

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