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Kommentar Sport: Kommentar: Sicher in die Zukunft

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<span></span> Foto: (FNP)

Es ist eine gute Nachricht. Nicht nur für den Radsport in und um Frankfurt, seit jeher eine Hochburg in dieser Disziplin, sondern in ganz Deutschland. Dass am 1. Mai künftig unter dem Dach der ASO in die Pedale getreten wird, die auch die Tour de France veranstaltet, ist ein weiterer Baustein für eine langfristige Zukunft des legendären Rennens. Und auch wenn sich nach außen hin erst einmal gar nicht so furchtbar viel ändern mag, bietet das kurz- bis mittelfristig neue Möglichkeiten für einen Frankfurter Klassiker.

Die ASO schließlich ist sozusagen der Weltmarktführer in dieser Branche, sie veranstaltet die größten und besten Rennen, mit entsprechend viel Know-how und besten Kontakten. Gut möglich, dass die Franzosen noch den einen oder anderen prominenten Namen zusätzlich nach Frankfurt locken können. Nicht von ungefähr hat der Bund Deutscher Radfahrer seine 2018 neu zu belebende Deutschland-Tour in die erfahrenen Hände der ASO gelegt – für die Deutschland offenbar ein spannender Markt ist, was auch der Tour-Start in Düsseldorf zeigt.

Zwischen Eschborn und Frankfurt ist, nun eben als ASO-Tochter, im Wesentlichen erst einmal weiter die Gesellschaft zur Förderung des Radsports zuständig – einst von den Brüdern Hermann und Erwin Moos begründet, um werbewirksam um den Henninger-Turm zu radeln. Ein Familienunternehmen, das bislang allein mit Risiken und Unwägbarkeiten seines immer mal wieder auf der Kippe stehenden Traditionsrennens leben musste. Bleibt zu hoffen, dass dessen besonderer Charme in der Produktpalette einer Weltfirma erhalten bleibt. Die Zukunft aber ist jetzt noch sicherer, auch über eine große Radsport-Dynastie hinaus.

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