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Börse: Kommentar: Was kommt nach 9 ½ Wochen?

"Die Rahmenbedingungen für eine Korrektur sind also durchaus gegeben. In der Spitze mehr als 13 500 Dax-Punkte sind Anlass genug, ein paar der gemachten Gewinne einzusacken", sagt unser Kommentarschreiber Stefan Wolff.
Symbolbild Foto: Arne Dedert Symbolbild

Der Start in den Börsenmonat November verlief grau in grau. In der vergangenen Woche hat der Deutsche Aktienindex (Dax) 2,6 Prozent verloren. Ob dies der Beginn einer größeren Kurskorrektur ist, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Immerhin dauerte der jüngste Höhenflug 9 ½ Wochen. In dieser kurzen Zeit konnte der Dax 1500 Punkte zulegen und markierte dabei einen Rekord nach dem anderen.

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Die Rahmenbedingungen für eine Korrektur sind also durchaus gegeben. In der Spitze mehr als 13 500 Dax-Punkte sind Anlass genug, ein paar der gemachten Gewinne einzusacken. Das gilt umso mehr, da sich auch die Jahresbilanz sehen lassen kann. Bislang hat der Dax über 14 Prozent zulegen können. Das ist überdurchschnittlich gut.

Auf der anderen Seite stimmen aber auch die Rahmenbedingungen für weiter steigende Kurse. Geld bleibt billig, die politischen Risiken bleiben überschaubar. Die Unternehmensgewinne spiegeln und rechtfertigen die Kursanstiege in großen Teilen. Lediglich der britische Blindflug in Richtung Brexit sorgt für Verstimmung. Es wächst die Sorge vor einem ungeordneten Brexit uns seinen Folgen.

Noch allerdings zeigt sich die deutsche Wirtschaft unbeeindruckt. Das Wachstum im dritten Quartal dürfte sich zwar etwas abgeschwächt haben. Unterm Strich aber bleibt es bei einer robusten Verfassung. Wie diese Lage eingeschätzt wird, wird der ZEW-Konjunkturindex zeigen.

Ganz wichtig ist aber die Stimmung an den Märkten. Optimismus ist da, doch von Euphorie fehlt jede Spur. Das ist ein gutes Zeichen. Skepsis bewahrt vor Leichtsinn und mindert die Crashgefahr.

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