Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Immo Stellen Trauer
1 Kommentar

Kommentar: Wo sitzt der Defekt?

Von
Ein enttäuschter Fredi Bobic am 4. April 2017 in Köln. Ein enttäuschter Fredi Bobic am 4. April 2017 in Köln.

Niko Kovac hat zweifelsohne große Verdienste um Eintracht Frankfurt. Er hat einem fast sicheren Absteiger seinerzeit neues Leben eingehaucht, dem Club über den Umweg Relegation seinen Platz in der Fußball-Bundesliga gesichert. Das war in doppelter Hinsicht existenziell. Denn ein Abstieg ist heutzutage nicht mehr nur eine sportliche Degradierung. Oft folgt auch ein finanzieller Kollaps mit dramatischen Folgen.

Kovac und der neue Sportvorstand Fredi Bobic haben nach dem Klassenerhalt kaum einen Stein bei der Eintracht auf dem anderen gelassen. Sie haben mit großer Selbstgewissheit neue Ansätze verordnet – personell und strukturell. Es sollte eine neue, frische, entstaubte Eintracht entstehen. Diese Eintracht spielte eine für alle überraschend starke Vorrunde. Prompt blühten im Club und im Umfeld Träume von Europa.

Christian Heimrich Bild-Zoom
Christian Heimrich

Doch die Realität im Frühjahr 2017 ist eine andere. Zum x-ten Male brechen die Frankfurter Fußballer in der Rückrunde ein. Das war schon unter den Trainern Skibbe und Veh so. Und man fragt sich langsam: Wo sitzt bei der Eintracht der Gen-Defekt?

Kovac und auch Bobic müssen jetzt Antworten liefern und Entscheidungen treffen. Wer kann das Team aus der Krise holen und wer nicht? Nur darauf zu warten, dass der liebe Gott die Spieler wieder Tore schießen lässt, wäre fahrlässig.

Zur Startseite Mehr aus Meinung der Redaktion

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse