Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 8°C
1 Kommentar

Eintracht Frankfurt internationaler denn je: Kommentar: "Wundertüte" Eintracht-Kader

"Es häufen sich die sorgenvollen Stimmen, dass es schwer werden wird, aus dieser zusammen gewürfelten Truppe eine echte, eine kämpferische Einheit zu bilden", sagt unser Kommentarschreiber Klaus Veit.
David Abraham, Shea Salinas (San Jose Earthquakes), Lukas Hradecky, Gelson Fernandes Foto: Jan Hübner David Abraham, Shea Salinas (San Jose Earthquakes), Lukas Hradecky, Gelson Fernandes

Jetro Willems ist also der elfte Neuzugang der Frankfurter Eintracht in dieser Transferperiode. Herzlich willkommen am Main!

Mal sehen, ob der Niederländer die Hoffnungen der sportlichen Leitung erfüllen wird, dass das Loch, das Bastian Oczipka mit seinem Wechsel zu Schalke 04 auf der linken Abwehrseite riss, auffüllen kann. Bei geschätzten sechs Millionen Ablösesumme sollte zumindest Hoffnung bestehen.

Und trotzdem häufen sich die sorgenvollen Stimmen, dass es schwer werden wird, aus dieser zusammen gewürfelten Truppe eine echte, eine kämpferische Einheit zu bilden, die es schafft, den Funken auf die Tribünen überspringen zu lassen. Auch Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing hätte gerne zwei, drei Typen, mit denen sich die Kurve identifizieren kann.

<span></span> Bild-Zoom Foto: Salome Roessler

Vor einem Jahr hatten wir den Eintracht-Kader als „Wundertüte“ bezeichnet. Zwölf Monate später hat sich daran nichts geändert, die Tüte ist eher noch größer geworden.

Natürlich ist es egal, woher denn die Spieler kommen, wenn die Mannschaft Erfolg hat. Bei möglichst vielen Siegen können die Profis aus dem Taunus oder aus Timbuktu stammen. Doch was ist, wenn sich der Erfolg nicht rasch einstellt, wenn die Eintracht die letzte Rückrunde diesmal zur Vorrunde macht? Da brennt der Baum. Und Steubings „Typen“ sind wirklich rar gesät. Alex Meier wird lange fehlen und auch danach wohl keine herausragende Rolle bei Niko Kovac mehr spielen. Die Zukunft von Lukas Hradecky ist ungewiss und der US-Nationalspieler Timothy Chandler wird wohl der einzige Deutsche sein, der es in die Stammformation schafft.

In der vergangenen Saison ist es Kovac gelungen, trotz der vielen unterschiedlichen Nationalitäten eine Truppe zu bilden, die seltenst wegen ihrer Moral kritisiert werden konnte. Wenn, dann fehlte es am Spielerischen. Ähnliches muss dem Kroaten auch diesmal gelingen.

Zur Startseite Mehr aus Meinung der Redaktion

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse