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Kommentar zu Ante Rebic: Starkes Signal

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Ante Rebic Foto: Peter Steffen (dpa) Ante Rebic

Mit diesem Treuebekenntnis war nicht unbedingt zu rechnen, umso stärker ist die Signalwirkung. Nach außen wie nach innen. Schließlich schien es fast schon eine Selbstverständlichkeit, dass auch Ante Rebic wie zuvor fast ein halbes Dutzend seiner Pokalhelden-Kumpels weiterziehen würde zu größeren Fleischtöpfen. Zumal er nach seiner mitreißenden Berliner Finalshow bei der WM einfach weiter durchstartete, auf der größten Bühne der Fußballwelt. Dass es den Bossen der Sportgemeinde Eintracht trotzdem geglückt ist, Rebic vom zumindest vorläufigen Verbleib in Frankfurt zu überzeugen, zeigt den anderen Wettbewerbern: So leicht lässt man sich nach zwei Jahren bemerkenswerter Wachstumsschübe nicht einfach wieder schrumpfen – die Eintracht ist inzwischen selbst groß genug, einen solchen Spitzenspieler halten zu können.

Markus Katzenbach Bild-Zoom Foto: (FNP)
Markus Katzenbach

Das wiederum dürfte alle jene beruhigen, die ein Herz für sie haben und sich in den Unsicherheiten des aktuellen Umbruchs sorgen: Rebic kann seine Adlerträger auf ein höheres Niveau hieven, das hat nicht nur das Pokalfinale gezeigt. Noch wichtiger für die Zukunft des Clubs freilich sind die anderen Autogramme dieser Tage: Die Vorstände Hellmann und Bobic und auch Sportdirektor Hübner haben mit dem nun nach München weitergezogenen Trainer Kovac in nur zwei Jahren einen Fast-Absteiger zum Pokalsieger gemacht und überhaupt eine enorme Entwicklung auf allen Ebenen vollzogen. Ihre langfristigen Arbeitspapiere enthalten keine Garantien für eine Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte, in einem knallharten Wettbewerb voller Unwägbarkeiten, vor einer Saison voller gewaltiger Herausforderungen. Aber es erhöht die Wahrscheinlichkeit, darin bestehen zu können. Auch Rebics Ja-Wort gibt dabei Anlass zur Hoffnung. Und dass man eine der heißesten Aktien auf dem europäischen Transfermarkt selbst behalten hat, spricht nebenbei für das Selbstverständnis und die Ansprüche der Architekten der neuen Eintracht.

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