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Kommentar zur Eintracht: Aller Ehren wert

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Fußball Europa League Gruppe F: Eintracht Frankfurt - APOEL Nikosia am 12.12.2013 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main (Hessen). Die Frankfurter Fans halten vor dem Anpfiff ein riesiges Eintracht-Logo im Fanblock hoch. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Fredrik von Erichsen (dpa) Fußball Europa League Gruppe F: Eintracht Frankfurt - APOEL Nikosia am 12.12.2013 in der Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main (Hessen). Die Frankfurter Fans halten vor dem Anpfiff ein riesiges Eintracht-Logo im Fanblock hoch. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Die Entwicklung seit Saisonbeginn hat sich bestätigt. Die Frankfurter Eintracht hat auch in Berlin gepunktet, sogar gewonnen. 15 ihrer jetzt 22 Zähler hat sie auf fremden Plätzen geholt. Frankfurt steht in der Auswärtsstatistik der Fußball-Bundesliga ganz oben. Das ist aller Ehren wert. Auch wenn die Leistungen in der heimischen Arena besser und konstanter werden müssen. Aber es gibt einen insgesamt positiven Trend. Was auch damit zusammenhängt, dass Trainer Niko Kovac nicht nur die Mannschaft als Ganzes, sondern auch einzelne Spieler weiterentwickelt. Der junge Marius Wolf, als dürrer No-Name und Leihspieler zur Eintracht gekommen, ist mittlerweile gestandene Stammkraft und Torschütze. Und der einstige „Bad Boy“ Boateng fungiert als Anführer der Multi-Kulti-Truppe, schießt ebenfalls wichtige Tore.

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Christian Heimrich

Das alles darf aber nicht als selbstverständlich angesehen werden. Jahrelang galt Kovacs Kollege Peter Stöger in Köln als Held einer rheinischen Erfolgsgeschichte. Innerhalb nur weniger Wochen hat sich das Blatt gewendet. Stöger ist Geschichte. Niko Kovac hat Recht, wenn er permanent Demut und Realismus verlangt.

christian.heimrich@fnp.de

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