Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

FIFA: Kommentar zur WM-Auslosung: Spannung aufbauen

Von
Fußball: Auslosung der Gruppen für die Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 am 01.12.2017 im Kremlpalast in Moskau (Russland). Der ehemalige Fußballspieler Nikita Simonyan  (l) aus Russland zieht Deutschland bei der Auslosung. Rechts im Bild ist Fußballlegende Diego Maradona aus Argentinien zu sehen. Foto: Dmitri Lovetsky/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ Foto: Dmitri Lovetsky (AP) Fußball: Auslosung der Gruppen für die Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 am 01.12.2017 im Kremlpalast in Moskau (Russland). Der ehemalige Fußballspieler Nikita Simonyan (l) aus Russland zieht Deutschland bei der Auslosung. Rechts im Bild ist Fußballlegende Diego Maradona aus Argentinien zu sehen. Foto: Dmitri Lovetsky/AP/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Dieses Los, gezogen vom großen Diego Maradona, fand im Frankfurter Lager natürlich gesteigerte Beachtung. Eintrachts Mexikaner Marco Fabian und Carlos Salcedo gegen die deutschen Titelverteidiger, gleich im ersten Gruppenspiel? Aus Frankfurter Sicht hat diese Ziehung ihren Reiz.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)

Aus Sicht von Bundestrainer Löw wiederum ist das ganze Tableau alles andere als ein Schreckensbild. Mexiko, Schweden und Südkorea als erste Hürden auf dem Weg zur Titelverteidigung im russischen Sommer 2018 – das ist gewiss kein Spaziergang, aber es hätte schon schlimmer kommen können. Und ohnehin gilt ganz grundlegend ja dieser Satz vom Plattitüdenspieler, egal, wie oft er schon gehört worden ist: Wer Weltmeister werden will, muss jeden Gegner schlagen.

Die deutsche Mannschaft scheint sieben Monate vor dem ersten Ernstfall gegen Fabian und Co. bestmöglich auf die angepeilte Reise zum fünften Stern vorbereitet. Sie hat eine makellose Qualifikation gespielt, den Testlauf beim Confed Cup gewonnen und neben den Weltmeistern von Brasilien eine Reihe von neuen Kandidaten für den Sprung in die Weltklasse in ihren Reihen. Und doch wird das alles wenig wert sein, wenn es im Juni alle Uhren auf Null gestellt werden. Für den jetzt noch ganz entspannten Löw kommt es vor allem darauf an, zur rechten Zeit die nötige Spannung aufzubauen. Sonst kommt selbst als Weltmeister nicht weit – schon gar nicht gegen Mexiko. Dass Marco Fabian Traumtore schießen kann, weiß der Bundestrainer freilich spätestens seit dem Confed Cup.

Zur Startseite Mehr aus Meinung der Redaktion

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse