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Kommentar zur Zeitumstellung: Ziemlich schwach

Wer schon einmal eine Fernreise unternommen hat, weiß, wie mühsam es für den Organismus ist, sich an den neuen Essens- und Schlafrhythmus zu gewöhnen.
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Wer schon einmal eine Fernreise unternommen hat, weiß, wie mühsam es für den Organismus ist, sich an den neuen Essens- und Schlafrhythmus zu gewöhnen. Schon die kleinste Zeitverschiebung reicht aus, um einiges durcheinanderzubringen. Dass das auch noch standardmäßig zwei Mal pro Jahr zu Hause passiert, ist völlig unnötig. Studien beweisen seit Jahren, dass sich dadurch keine Energie sparen lässt. Dafür steigen die Kosten bei den Krankenkassen, weil einige Patienten körperlich auf das Hin und Her des Uhrenstellens reagieren.

Umso bedauerlicher ist es, dass das Europäische Parlament sich nicht deutlicher für eine Abschaffung der Sommer- und Winterzeit ausgesprochen hat. Stattdessen obliegt es wieder einmal der Kommission, Studien in Auftrag zu geben, die das Für und Wider beleuchten sollen. So etwas kann dauern.

Wenn sie denn tatsächlich abgeschafft wird, dann aber auch bitte in die richtige Richtung: Sommerzeit ganzjährig macht deutlich mehr Sinn, als die ohnehin dunkle Jahreszeit durch frühe Dunkelheit am Nachmittag noch düsterer zu machen. Also weg mit der Winterzeit!

 

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