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Letzte Ausfahrt Sinsheim

Von Wenn Markus Gisdol am Sonntag um kurz vor halb vier den Rasen der Rhein-Neckar-Arena unweit der A 6 betreten wird, steht für den Fußball-Lehrer ein ganz besonderes Bundesligaspiel an.
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Wenn Markus Gisdol am Sonntag um kurz vor halb vier den Rasen der Rhein-Neckar-Arena unweit der A 6 betreten wird, steht für den Fußball-Lehrer ein ganz besonderes Bundesligaspiel an. Letzte Ausfahrt Sinsheim könnte der Titel dieses Kapitels lauten, wenn Gisdol an der alten Wirkungsstätte versuchen wird, den Hamburger SV mit einem Erfolg am Leben zu erhalten. Bei einer Niederlage gegen die gastgebende und bislang so erfrischend aufspielende TSG Hoffenheim wären die Tage des Bundesliga-Dinos in der Erstklassigkeit wohl schon nach dem elften Durchgang gezählt, während der Club aus dem Kraichgau von der europäischen Bühne träumen kann.

Gegensätzlicher können die jüngsten Entwicklungen der beiden Vereine kaum sein. Hier der HSV, der nach einer unfassbar langen Fehlerkette seiner sogenannten Führungskräfte schon fast mit beiden Beinen im Bundesliga-Unterhaus steht und immer noch mit beiden Händen Geld aus dem Fenster wirft, das ihm nicht gehört. Dort die TSG Hoffenheim, die nach sportlich mageren Jahren aus ihrer Krise die richtigen Schlüsse gezogen hat und mit Augenmaß, mutigen Entscheidungen und einer prächtig funktionierenden Nachwuchsarbeit wieder auf dem Weg nach oben ist. Für den HSV hingegen könnten am Sonntag so um kurz vor halb sechs schon die Planungen für die Zweite Liga beginnen. Mit Schulden von fast 100 Millionen Euro ein kaum zu gewinnender Überlebenskampf.

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