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Logische Konsequenz

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Wohin man hört das selbe Loblied. Christian Seifert gilt als Glücksfall für den deutschen Fußball. Und es führt wohl in der Tat kein Weg an der Erkenntnis vorbei: Der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist ein Produktmanager wie ihn sich jedes Wirtschaftsunternehmen wünscht. Smart, eloquent, auf das Wesentliche fokussiert, die Zahlen stimmen. Die Verlängerung von Seiferts Arbeitspapier um weitere fünf Jahre erscheint deshalb als logische Konsequenz.

Schon kurz nach seiner Ernennung im Sommer 2005 avancierte der gebürtige Badener unter all der versammelten Prominenz zum heimlichen Star der DFL-Neujahrsempfänge. Seiferts Begrüßungs-Statements sind knapp gefasste, auf den Punkt gebrachte Erfolgsgeschichten. Alles was dann noch an Festreden folgt, hat nicht selten nur noch einschläfernden Charakter.

Was der bestens vernetzte Seifert an der DFL-Spitze geleistet hat, verdeutlicht ein Zahlen-Vergleich: Als der frühere Marketing-Direktor des Musiksenders MTV seinen Job im Fußball übernahm, machte die Bundesliga 1,3 Milliarden Euro Umsatz. Die bisher letzten offiziellen Zahlen für die Saison 2014/15 wiesen exakt das Doppelte aus. Die Erlöse aus dem Verkauf der Fernsehrechte stiegen von rund 300 Millionen Euro auf weit über eine Milliarde Euro pro Saison von 2017/18 an.

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