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Kommentar Sport: Plötzlich WM-Mitfavorit

Von Die Vorzeichen haben sich geändert. Bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gehören die deutschen Handballer nicht mehr zu den unterschätzten Außenseitern.
Harald Joisten Foto: Salome Roessler Harald Joisten

Die Vorzeichen haben sich geändert. Bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gehören die deutschen Handballer nicht mehr zu den unterschätzten Außenseitern. Seit ihrem sensationellen EM-Titelgewinn vor fast genau einem Jahr werden sie weltweit respektiert. Und das zu Recht. Die Mannschaft von Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat mit Olympia-Bronze im Sommer 2016 bewiesen, dass der EM-Sieg kein Zufallstreffer war. Die Leistungen sind seit anderthalb Jahren auf beständig hohem Niveau. Und so ist der Europameister vor seinem morgigen Auftaktspiel gegen Ungarn plötzlich in die Rolle des WM-Mitfavoriten geschlüpft.

Von der DHB-Auswahl wird fast schon erwartet, ins Halbfinale zu kommen. Ein Aus in der Vorrunde gilt als ausgeschlossen. Welch ein Wandel für eine Mannschaft, die vor einem Jahr bei der EM noch aus vielen unerfahrenen Turnierspielern bestand.

Anzeichen gibt es derzeit keine, dass die neue Drucksituation die deutschen Aufsteiger hemmt. Das liegt vor allem an Dagur Sigurdsson. Der akribische und bodenständige Bundestrainer schafft es, seine Spieler zu erden. Seine klugen Worte finden bei den Akteuren stets Gehör. Zudem scheint die Teamchemie bestens zu sein. Nicht nur Rückraum-Hüne Julius Kühn findet diese Truppe „einfach geil“. Der EM-Titel hat die Mannschaft zusammengeschweißt und gibt ihr für die WM zusätzliche Motivation und Selbstvertrauen.

Nun stehen die Spieler vor ihrer Reifeprüfung. Und es ist gut, dass sie sich hohe Ziele setzen. Sie träumen von einer Medaille, wirken aber voll fokussiert. Beste Voraussetzungen für diese WM.

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