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Kommentar Sport: Träume und harte Arbeit

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<span></span> Foto: (FNP)

Noch im alten Jahr hat der Frankfurter Fußball-Freigeist Marco Fabián einen schönen englischen Sinnspruch unter ein Foto von sich und seinen Kollegen ins Internet geschrieben: „Teamwork makes dreams work“, verdichtete der Mexikaner zitatehalber da ein Erfolgsgeheimnis seiner Multi-Kulti-Eintracht, die es vor allem mit harter Arbeit und mannschaftlicher Geschlossenheit von ganz unten bis erstaunlich weit nach oben geschafft hat. Und wer weiß? Vielleicht könnten so im Mai tatsächlich Träume wahr gemacht werden.

Es muss sich einiges zusammenfügen, damit das neue Jahr für die Eintracht eine wunderschöne Überraschung bereithält. Ausgeschlossen ist es freilich nicht. 50 Punkte, das hat unlängst der Mainzer Sportchef Rouven Schröder vorgerechnet, hätten seinem FSV in der vorigen Runde für Europareisen gereicht – eine Marke, die nicht nur er in dieser Saison auch der Eintracht zutraut. Niko Kovac und die Seinen tun bei ihrem Höhenflug freilich gut daran, erst einmal weiter nach unten zu schauen und einen Schritt nach dem anderen zu nehmen.

Der Trainer weiß, wie schnell sich der Wind drehen kann, und gleichfalls, dass in einer noch nicht einmal halben Saison noch nichts gewonnen ist. Er weiß indes auch, dass die Wahrscheinlichkeit auf weitere Erfolge steigt, wenn man weiter hart arbeitet. Raus aus der Komfortzone – so lautete sein Motto für den ersten Arbeitstag nach den Weihnachtsferien, und so wird auch das noble Wintercamp in Abu Dhabi gewiss nicht zu einer Wohlfühloase. Dass Johannes Flum, Slobodan Medojevic, Enis Bunjaki und Joel Gerezgiher nicht mit dorthin fliegen, sondern sich einen neuen Verein suchen sollen, mag in dem einen oder anderen Fall eine harte Entscheidung sein. Sportlich nachvollziehbar ist es. Kovac und Co. fahren einen klaren Kurs. Das ist keine Garantie, dass die Frankfurter Fast-Absteiger ihren wundersamen Erfolgsweg einfach so fortsetzen. Aber auch das erhöht die Chance, vielleicht wirklich an einem Traumziel anzukommen.

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