E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 30°C

Kommentar zur Eishockey-WM: Viertelfinale ist das Maximum

Ob sie bei der WM wieder aufeinandertreffen? Dominik Kahun (rechts) und Russlands Vladislav Gavrikov im Olympia-Finale in Südkorea. Foto: Anke Waelischmiller/SVEN SIMON (imago sportfotodienst) Ob sie bei der WM wieder aufeinandertreffen? Dominik Kahun (rechts) und Russlands Vladislav Gavrikov im Olympia-Finale in Südkorea.

Die Eishockey-WM und das olympische Turnier sind sportlich nicht zu vergleichen. Der historische Silbermedaille von Pyeongchang wird Deutschland niemand mehr nehmen. Aber nun muss man die Olympischen Spiele abhaken und sich der Realität stellen.

In Dänemark sind andere Kaliber am Start. Kanada und die USA haben starke NHL-Auswahlen mit großen Stars dabei. Schweden bringt 16 Spieler aus der nordamerikanischen Profiliga mit, Finnland acht, Tschechien sieben, Russland sechs und die Schweiz fünf.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)

Und dabei wird es nicht bleiben. Die unsinnigen und einmaligen Regularien der Eishockey-Weltmeisterschaft ermöglichen es den Teams, sich während des Turniers erheblich zu verstärken. Wovon die sechs Top-Nationen der Welt reichlich Gebrauch machen. Sich der eigenen Stärke bewusst, starten sie mit Kadern, in denen Plätze frei bleiben. Dabei nehmen sie Niederlagen gegen Außenseiter durchaus in Kauf. Die haben für sie keine Auswirkung. Die Qualität ihrer Teams ist so groß, dass ihnen das Viertelfinale nicht entgehen kann. Und dass der Gruppensieg keine Garantie für leichtere Gegner ist, mussten schon viele erkennen, die gegen den Vierten Kanada oder USA ausgeschieden waren.

Ob sie bei der WM wieder aufeinandertreffen? Dominik Kahun (rechts) und Russlands Vladislav Gavrikov im Olympia-Finale in Südkorea.
Eishockey-WM Schwieriger als Olympia - Große Herausforderung für ...

68 Tage nach der Silber-Sensation von Pyeongchang startet die DEB-Auswahl ohne die meisten Olympia-Helden in die Eishockey-WM in Dänemark – mit neuen Erwartungen und neuen Spielern.

clearing

Deutschland muss hingegen vom ersten Tag an Vollgas geben. Bundestrainer Marco Sturm verlor durch die Absage von 15 Olympia-Helden fast alle Routiniers. Mit dem vorhandenen Kader ist der Einzug ins Viertelfinale das absolute Maximum. Medaillen-Träume sind unsinnig. Die bleiben in der Eishockey-Welt lediglich sechs Nationen vorbehalten.

Zur Startseite Mehr aus Meinung der Redaktion

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen