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14-Jährige in Berlin getötet

Eine Frau findet die eigene Tochter mit schweren Verletzungen in der Wohnung. Die Retter können nichts mehr ausrichten. Was hat sich in dem Mehrfamilienhaus abgespielt?
Polizisten im Einsatz in Berlin-Alt-Hohenschönhausen. Foto: Paul Zinken Polizisten im Einsatz in Berlin-Alt-Hohenschönhausen.
Berlin. 

Eine 14 Jahre alte Jugendliche ist in einer Berliner Wohnung unter völlig unklaren Umständen getötet worden. Die Mutter hatte das Mädchen am frühen Mittwochabend mit schweren Verletzungen gefunden und Polizei und Rettungskräfte gerufen.

Reanimationsmaßnahmen konnten den Tod der 14-Jährigen nicht mehr verhindern, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. Nach unbestätigten Berichten von „Berliner Kurier” und „Berliner Zeitung” online soll das Mädchen mit mehreren Messerstichen getötet worden sein. Die Mutter werde psychologisch betreut. Auch Nachbarn seien zu dem Opfer befragt worden.

Eine Mordkommission ermittelt nun in dem Fall im nordöstlichen Stadtteil Alt-Hohenschönhausen. Zu den Hintergründen und dem Tatgeschehen blieben zunächst viele Fragen offen. Von offizieller Seite gab es keine Informationen darüber, ob es Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gibt und wie die Jugendliche getötet wurde. Unklar blieb zudem, ob die Mutter die Verletzte bei einer Rückkehr nach Hause entdeckte oder ob sie sich in der Wohnung aufgehalten hatte. Keine Antworten gab es von der Polizei auch zu der Frage, ob die Frau ihre Tochter möglicherweise selbst verletzt haben könnte.

Am Donnerstagvormittag hatten die Ermittler anhand der Verletzungen den Verdacht geäußert, dass die 14-Jährige einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Eine Obduktion in der Rechtsmedizin bestätigte dies wenige Stunden später. In der Wohnung sicherten Experten der Polizei Spuren. Am Vormittag durchkämmten Beamte auch die nähere Umgebung des Mehrfamilienhauses, wo sich unter anderem ein Baugrundstück befindet.

In den vergangenen Monaten hatte es bundesweit mehrere Fälle gegeben, bei denen Jugendliche umgebracht wurden - dabei waren oftmals Messer im Spiel. Ende Februar hatte in Dortmund eine 15-Jährige nach einem Streit unter Teenagern eine Stichwunde in der Brust erlitten. Im Januar war ein 14-Jähriger im westfälischen Lünen bei einer Messerattacke an einer Schule umgekommen, Ende Dezember 2017 eine 15-Jährige in einem Drogeriemarkt in Kandel in der Pfalz erstochen worden.

(dpa)
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