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15 Jahre Haft für Deutsche nach Mordkomplott in Österreich

Die Angeklagten sitzen im Gerichtssaal in Innsbruck. Foto: Expa/Johann Groder/APA Die Angeklagten sitzen im Gerichtssaal in Innsbruck. Foto: Expa/Johann Groder/APA
Innsbruck. 

Eine Deutsche ist in Innsbruck als Mittäterin bei einem Mord im österreichisch-bayerischen Grenzgebiet zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Ihr Ehemann war das Opfer.

Dessen Freund, mit dem sie laut Gericht eine Affäre hatte, wurde wegen Ausführung der Tat zu lebenslanger Haft verurteilt. „Die beiden Angeklagten haben das Mordkomplott gemeinsam geschmiedet”, sagte der Staatsanwalt am Mittwoch bei der Verhandlung in Innsbruck. Die Männer stammten aus Griechenland. Die drei lebten in Ottobrunn bei München.

Der 29 Jahre alte Angeklagte hatte zum Prozessauftakt gestanden, das 31-jährige Opfer auf einem Parkplatz in Söll im Tiroler Grenzgebiet mit zehn Schüssen in Rücken und Schädel getötet zu haben. Nach Angaben der Deutschen (32) war ihr Ehemann gewalttätig, auch gegen die sechsjährige Tochter.

Eine lebenslange Freiheitsstrafe bedeutet in Österreich im Durchschnitt gut 20 Jahre Haft. Die beiden Verurteilten können Berufung einlegen.

(dpa)
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