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180 000 Schüler arbeiten einen Tag für Afrika

Mit ihrem Arbeitslohn haben 180 000 Schüler am «Tag für Afrika» Gleichaltrige unterstützt. Mit dabei: die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (im weißen Blazer) und die Geschäftsführerin des Vereins «Aktion Tagwerk», Nora Weisbrod (gelbes T-Shirt). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Mit ihrem Arbeitslohn haben 180 000 Schüler am «Tag für Afrika» Gleichaltrige unterstützt. Mit dabei: die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (im weißen Blazer) und die Geschäftsführerin des Vereins «Aktion Tagwerk», Nora Weisbrod (gelbes T-Shirt). Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
Mainz. 

180 000 Schüler haben am bundesweiten «Tag für Afrika» gejobbt und Geld für Hilfsprojekte gesammelt. Dabei kamen am Dienstag rund 1,2 Millionen Euro für afrikanische Länder zusammen.

Das sagte Nora Weisbrod, Gründerin und Leiterin der «Aktion Tagwerk», in Mainz. «Am Aktionstag geschieht Schule einmal anders.» Jugendliche von 620 Schulen in allen Bundesländern arbeiteten als Bedienung in Cafés, Verkäufer auf dem Markt oder als Fahrradmechaniker, um ihren Lohn zu spenden. Andere veranstalteten Fußballturniere oder Zirkusshows und nahmen beim Kuchenverkauf Geld ein.

«Die Aktion fördert das Bewusstsein über die Lebensumstände und Chancen in Afrika», sagte Weisbrod. Die Schüler seien sehr interessiert am Leben ihrer Altersgenossen. Im zwölften Jahr unterstützt die Kampagne Bildungsprojekte in mittlerweile fünf Ländern: in Burundi, Ruanda, Südafrika, Uganda und der Elfenbeinküste.

Die Aktion finanziert Ausbildungen, hilft Waisenkindern und alleinerziehenden Müttern und unterstützt Freizeitangebote wie Musikkapellen.

Die 16-jährige Schülern Cindy Saiko hatte etwa mit Klassenkameradinnen auf dem Hof der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei in Mainz Unkraut gejätet und gekehrt. «Ihr Parkplatz ist jetzt sehr sauber», sagte sie an die Adresse von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), der Schirmherrin des «Tages für Afrika».

(dpa)
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