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Nordwesttürkei: 24 Tote bei Zugunglück in der Türkei

Schwerer Regen spült Erdreich weg und legt die Gleise frei - als der Personenzug heran donnert, können sie das Gewicht anscheinend nicht mehr halten. Mehrere Waggons entgleisen.
Rettungskräfte am Unglücksort in der westtürkischen Provinz Tekirdag. Foto: XinHua Rettungskräfte am Unglücksort in der westtürkischen Provinz Tekirdag.
Istanbul. 

Bei dem Zugunglück in der Nordwesttürkei ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 24 gestiegen. Das sagte der stellvertretende Ministerpräsident Recep Akdag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu am frühen Morgen.

Am Sonntag war zunächst von zehn Toten die Rede gewesen. Mehr als 300 Menschen mussten laut Akdag verletzt in Krankenhäuser gebracht werden. Mittlerweile hätten etwa 190 Menschen mit leichteren Verletzungen wieder nach Hause gehen dürfen, hieß es in dem Anadolu-Bericht.

Der Zug mit 362 Reisenden und sechs Zugbegleitern an Bord war am Sonntag in der Provinz Edirne nahe der bulgarischen Grenze gestartet und unterwegs nach Istanbul gewesen, als fünf Waggons entgleisten. Starke Regenfälle hatten anscheinend das Gleisbett weggespült, wie Anadolu Quellen aus dem Verkehrsministerium zitierte. Die Gleise hätten frei gelegen, und als der Personenzug aus Edirne heran donnerte, hätten sie das Gewicht anscheinend nicht halten können, wie es in dem Bericht weiter hieß.

Bilder zeigten auseinandergerissene Waggons auf dem Dach und auf der Seite liegend in einem schlammigen Feld. Die Rettungsarbeiten seien am frühen Montagmorgen abgeschlossen worden, wie Anadolu weiter berichtete. Die türkischen Streitkräfte hatten auf Twitter mitgeteilt, sie hätten Militärhelikopter eingesetzt, um die Verletzten zu bergen. Der Sender CNN Türk berichtete, Anwohner seien unter anderem mit Traktoren angerückt, um bei den Bergungsarbeiten zu helfen.

(dpa)

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