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Kollision: 47 Verletzte bei Bahnunfall in der Nähe von Neuss

Ein Personenzug kracht am Dienstagabend auf einen – offenbar stehenden – Güterwagen. Weil Oberleitungen hinunterhängen, gestalten sich die Bergungsarbeiten schwierig. Es gibt fast 50 Verletzte.
Der Personenzug nach dem Unfall bei Neuss Foto: David Young (dpa) Der Personenzug nach dem Unfall bei Neuss
Meerbusch. 

Bei einem Zugunglück in Meerbusch nahe Neuss sind gestern Abend Dutzende Menschen verletzt worden. Nach zunächst widersprüchlichen Angaben sprach die Feuerwehr am späten Abend von 47 Verletzten. Danach wurden 41 Menschen in dem Zug leicht, drei schwer und weitere drei mittelschwer verletzt. Zuvor hatten die von Polizei und Feuerwehr genannten Zahlen zwischen 5 und 20 geschwankt. Laut Feuerwehr Meerbusch waren bis zu 150 Fahrgäste im Zug.

Nach Angaben der Deutschen Bahn war ein Zug der Regional-Express-Linie 7 auf einen stehenden Güterzug von DB Cargo aufgefahren. Warum der Güterzug, der auf dem Weg von Dillingen nach Rotterdam war, auf den Schienen stand, sei noch nicht bekannt, sagte eine Bahnsprecherin in Berlin auf Anfrage.

Bei dem Unglück verkeilte sich der vordere Wagen des Personenzugs stärker, die weiteren Waggons entgleisten oder standen weitgehend unbeschädigt auf den Schienen. Zahlreiche Feuerwehrleute bahnten sich den Weg zu dem Zug, nachdem sie bereits Kontakt mit den Passagieren aufgenommen hatten. Deren Rettung gestaltete sich zunächst schwierig, weil durch die herabgerissenen Leitungen auch die Bahn unter Strom stand. Ein Großaufgebot von Bundespolizei, Feuerwehr und Polizei war vor Ort, wie die Bahnpolizei twitterte,

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Bahnsprecherin gegen 19.30 Uhr in Meerbusch-Osterath. Der Regionalexpress wird vom privaten Bahnanbieter National Express betrieben. dpa

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