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Anbaden und Skifahren zwischen „Leo” und „Isabeau”

Zum ersten sonnig-warmen Wochenende des Jahres zieht es Schwimmer in die Freibäder und Wanderer in die Berge. Es ist T-Shirt-Wetter! Vor allem im Norden steht aber eine Abkühlung bevor.
Bayern, Füssen: Ausflügler strecken am Ufer des Hopfensees ihre nackten Füsse der Sonne entgegen. Auch hier im bayrischen Füssen zeigt sich der Frühling von seiner sonnigen Seite. Foto: Karl-Josef Hildenbrand Bayern, Füssen: Ausflügler strecken am Ufer des Hopfensees ihre nackten Füsse der Sonne entgegen. Auch hier im bayrischen Füssen zeigt sich der Frühling von seiner sonnigen Seite.
Berlin. 

Perfektes Frühlingswetter hat die Menschen in weiten Teilen Deutschlands nach draußen gelockt. Einige Freibäder zogen ihre Saisoneröffnung vor und begrüßten am Samstag erste Gäste, etwa in Freiburg im Breisgau.

Sonne, blauer Himmel und Temperaturen über 20 Grad - zu verdanken war das laut Deutschem Wetterdienst (DWD) dem Hoch „Leo” und dem Tief „Isabeau”, zwischen denen sehr milde Luft nach Deutschland komme.

Aber auch Skifahrer kamen noch auf ihre Kosten. Rund um den Feldberg im Schwarzwald lag am Wochenende laut DWD rund 30 Zentimeter hoch Schnee. Die Skilifte dort sind bis Sonntag in Betrieb. Auch in den Alpen liegt nach Angaben des Deutschen Alpenvereins in höheren Lagen noch viel Schnee. In den bayerischen Voralpen südseitig könne man bereits gut wandern.

Wer sich lange draußen aufhält, um das Wetter zu genießen, sollte auf ausreichenden Sonnenschutz achten, riet der DWD. Die Sonne habe „schon eine sehr starke Kraft”, sagte ein Meteorologe. Gerade jetzt im Frühjahr, bei trockener und klarer Luft, könne die Haut in der prallen Sonne schon nach einer halben Stunde verbrennen. Für Thüringen warnte der DWD vor einer hohen UV-Belastung.

Abkühlung holen sich die Deutschen an der Eisdiele immer häufiger mit Fruchteis, teilte die Union der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland (Uniteis) auf Anfrage mit. Das Fruchteis-Sortiment sei heute breiter gefächert als vor zehn Jahren. „Meloneneis, Blaubeereis, Pfirsicheis, also nicht nur die klassische Zitrone und Erdbeere” - gesucht werde etwas Frisches, erklärte Uniteis-Sprecherin Annalisa Carnio. Die „Eissorte des Jahres” des Verbands nennt sich „German Black Forest”, angelehnt an die Schwarzwälder Kirschtorte.

Frisch wird es derzeit noch nachts: Besonders in der Mitte und im Süden Deutschlands muss in den Nächten zum Sonntag und zum Montag bei Temperaturen von minus 1 bis plus 4 Grad noch mit Bodenfrost gerechnet werden.

Zum Wochenbeginn soll es vor allem in Norddeutschland bei Ost- und Nordostwinden auch tagsüber etwas kühler werden. Immerhin 14 bis 19 Grad seien dann noch möglich, prognostizierte der Wetterdienst. Im übrigen Deutschland seien am Montag Temperaturen von 19 bis 23 Grad zu erwarten. Abgesehen von einzelnen Schauern und Gewittern, die am Nachmittag für den Südwesten prognostiziert werden, soll es trocken bleiben.

Am Dienstag breiten sich laut DWD mehr Wolken aus, nur der Osten und der Südosten werden weiter mit Sonne und blauem Himmel verwöhnt. Die Höchsttemperaturen sollen 15 bis 20 Grad betragen, im Westen und Süden bis 23 Grad.

(dpa)
Bilderstrecke Anbaden und Skifahren zwischen „Leo” und „Isabeau”
Skifahrer genießen bei frühlingshaftem Wetter eine Abfahrt auf dem noch verschneiten Feldberg.Eine Frau genießt am Ufer der im Sonnenlicht glitzernden Ostrach in Bad Hindelang die frühlingshaften Temperaturen.
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