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Auch das noch: Knöllchen für pinke Parkscheibe

Manche färben sich die Haare blau, tragen lustige Krawatten oder zwei verschiedene Socken. Wenn das nicht gerade im Büro passiert, gilt für Kleidung: Erlaubt ist, was gefällt. Doch im Straßenverkehr bleibt kaum Raum für Kreativität.

Jeder, der schon einmal mit einem selbst bemalten Auto im Tigerenten-Look durch den TÜV wollte, weiß das. Doch auch eigentlich triviale Kleinigkeiten sollten nicht nach persönlicher Vorliebe abgeändert werden, sonst droht Ärger. So geschehen in Herten im Ruhrgebiet (Nordrhein-Westfalen). Dort freute eine Autofahrerin sich darüber, dass sie statt der langweiligen blauen eine pinke Parkscheibe ergattert hatte – und legte diese voller Stolz und prinzipiell richtig aus, als sie ihr Auto verließ. Doch die Beamten, die ihren Wagen kontrollierten, verstanden keinen Spaß: Die Frau bekam ein Knöllchen und muss fünf Euro zahlen. Und zwar nicht, weil sie verkehrswidrig parkte, sondern weil den Kontrolleuren die pinke Scheibe nicht gefiel. Die Begründung der Stadt: Die Straßenverkehrsordnung schreibe die Farbe der Parkscheibe genau vor. Das Ordnungsamt hat also streng genommen Recht. Dafür nicht das kleinste bisschen Humor. aze

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