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„Astro-Alex“ stellt die Mission vor: Auf zu neuen Horizonten

Nächstes Jahr soll Alexander Gerst zu seiner zweiten Weltraummission starten. „Horizons“ ist ihr Name. So sehr der Blick in die Weiten des Weltalls gerichtet sein mag: Ganz wichtig ist, dass der Astronaut nie den Bodenkontakt verliert.
Astronaut Alexander Gerst präsentierte beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Köln das Logo gemeinsam mit den Darmstädter Studenten und Logo-Mitgestaltern (v.li.) Marcel Marquardt, Michael Hartmann, Megan Luedke und Professor Christian K. Pfestorf. Foto: Fotomedien-koeln@dlr.de Astronaut Alexander Gerst präsentierte beim Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) in Köln das Logo gemeinsam mit den Darmstädter Studenten und Logo-Mitgestaltern (v.li.) Marcel Marquardt, Michael Hartmann, Megan Luedke und Professor Christian K. Pfestorf.
Köln. 

Nur noch 100 Jahre bleiben der Menschheit, dann muss sie ihren Heimatplaneten verlassen – mit dieser Warnung machte Stephen Hawking Anfang des Monats weltweit Schlagzeilen. Klimawandel, Epidemien und Bevölkerungswachstum könnten den Umzug nach Einschätzung des Astrophysikers unvermeidlich machen. Das sieht Alexander Gerst (41) ganz anders: „Es geht darum, dass wir lernen, wie wir unseren Planeten erhalten. Es gibt keinen Planeten B.“

In knapp einem Jahr soll Alexander Gerst zu seiner zweiten Weltraummission aufbrechen – der Name: „Horizons“. Den Horizont immer wieder zu erweitern, sei natürlich das Ziel aller Raumfahrt, sagt er gestern bei der Vorstellung der Mission. „Ich finde vor allem solche Versuche interessant, die uns wirklich Vorteile bringen auf der Erde.“ Er will dazu aufrufen, die Erde zu einem besseren Ort für Kinder und Jugendliche zu machen.

„Astro-Alex“ ist ein Sympathieträger, wie ihn die Raumfahrt lange nicht gehabt hat. Mit seinen sehr persönlichen Facebook- und Twitter-Beiträgen aus dem All bewegte er 2014 viele Menschen.

Beim nächsten Mal ist er in den letzten drei Monaten seiner neuen Mission er auch als Kommandant der ISS vorgesehen. Dabei gehe es übrigens nicht darum, viel herumzukommandieren, stellte er gestern klar. Schließlich bewege er sich da oben unter Profis und Freunden. Auch das muss man als Astronaut heutzutage drauf haben: Man ist zwar irgendwo ein Überflieger. Aber dabei darf man auf keinen Fall den Bodenkontakt verlieren.

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