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Testfahrzeug: Bund will Transrapid versteigern

Was geschieht mit dem Transrapid-Prototypen, der seit Jahren auf der früheren Magnetzug-Testanlage im Emsland ungenutzt herumsteht? Der Bund möchte den Zug verkaufen und lädt Interessenten zur Besichtigung ein.
Ein Transrapidzug auf dem Gelände des Besucherzentrums im niedersächsischen Lathen. Seit Ende 2011 fährt der Transrapid nicht mehr im Emsland. Foto: Friso Gentsch Ein Transrapidzug auf dem Gelände des Besucherzentrums im niedersächsischen Lathen. Seit Ende 2011 fährt der Transrapid nicht mehr im Emsland. Foto: Friso Gentsch
Lathen. 

Seit Ende 2011 fährt der Transrapid nicht mehr im Emsland, jetzt will der Bund das Magnetfahrzeug versteigern. Heute und am Mittwoch können sich Interessenten das Fahrzeug auf dem früheren Testgelände in Lathen anschauen und innerhalb der nächsten Tage bieten.

Ein Mindestgebot ist in der Ausschreibung des Verwertungsunternehmens des Bundes nicht angegeben. Bis zum 25. Oktober können Gebote abgegeben werden.

Der Zug ist ein Vorserienfahrzeug für die einst geplante Verbindung zwischen dem Münchner Flughafen und der Innenstadt. Die Planungen dazu waren 2008 wegen drastischer Kostensteigerungen beendet worden. Dass der zu versteigernde Zug irgendwo wieder fahren könnte, ist unrealistisch. Interessenten sollen aus dem musealen Bereich, der Eventgastronomie oder der Veranstaltungsszene kommen. Auch die Samtgemeinde Lathen denkt darüber nach, ein Transrapid-Museum einzurichten.

(dpa)
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