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Chronologie: Schwere Stürme über Norddeutschland

Das Lotsenversetzboot "Kapitän Jürs" kämpft sich am 28. Oktober durch die von Orkantief «Christian» aufgewühlte Elbe. Foto: Christian Charisius Das Lotsenversetzboot "Kapitän Jürs" kämpft sich am 28. Oktober durch die von Orkantief «Christian» aufgewühlte Elbe. Foto: Christian Charisius
Berlin. 

Sturmtiefs an Nord- oder Ostsee treten besonders häufig in Herbst und Winter auf. Bei Windgeschwindigkeiten von mindestens 118 Kilometern pro Stunde reden Meteorologen von einem Orkan.

Mehrfach war Norddeutschland besonders betroffen. Beispiele:

Oktober 2013: Einer der schwersten Herbststürme der vergangenen 15 Jahre, Orkan «Christian», knickt in Norddeutschland und Nordeuropa massenhaft Bäume um und deckt Dächer ab. Mindestens 16 Menschen sterben europaweit bei Sturmböen bis zu 172 Stundenkilometern.

Januar 2005: «Erwin» trifft mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 181 Stundenkilometern auf die deutsche Nordseeküste. In Schweden, Dänemark, Großbritannien und Irland sind etwa eine halbe Million Haushalte zeitweise ohne Strom. Mindestens 14 Menschen sterben.

Februar 2002: Orkan «Anna» erreicht in der norddeutschen Tiefebene Spitzengeschwindigkeiten von fast 180 Stundenkilometern. Mindestens drei Menschen fallen ihm zum Opfer.

Dezember 1999: «Anatol» tobt mit heftigem Regen und Orkanböen über Nordeuropa. Auf Sylt werden Windgeschwindigkeiten von mehr als 180 Stundenkilometern gemessen. Mindestens 20 Menschen sterben, 3 von ihnen in Deutschland.

Februar 1962: Die folgenschwerste Sturmflut des Jahrhunderts sucht Norddeutschland heim. An rund 60 Stellen brechen die Deiche. Allein in Hamburg kommen durch das Sturmtief «Vincinette» 315 Menschen ums Leben. Rund ein Sechstel des Stadtgebietes ist überschwemmt.

(dpa)
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