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DNA-Typisierung fließt künftig bei Phantombildern ein

Phantombilder spielen bei Fahndungen nach wie vor eine große Rolle. Foto: Marijan Murat Phantombilder spielen bei Fahndungen nach wie vor eine große Rolle. Foto: Marijan Murat
Hamburg. 

Phantombildzeichner der Polizei werden nach den Worten von Hamburgs LKA-Chef künftig auch Daten aus der sogenannten DNA-Typisierung berücksichtigen.

Es gehe etwa um Haut-, Haar- und Augenfarben, sofern diese aus DNA-Spuren vom Tatort herausgelesen werden könnten, sagte Frank-Martin Heise am Montag vor rund 30 Phantombildzeichnern, die aus ganz Deutschland zu einer Tagung in Hamburg zusammenkamen. Die gesetzliche Grundlage, Gen-Informationen zu äußeren Merkmalen zu nutzen, gebe es allerdings noch nicht.

Die auf den französischen Kriminalisten Alphonse Bertillon (1853-1914) zurückgehende Phantombildtechnik habe weiterhin eine zentrale Bedeutung für die Polizeiarbeit, erklärte der Leiter des Landeskriminalamts. Es gebe Fälle, in denen der Täter weder DNA-Spur noch Fingerabdruck hinterlassen habe, Zeugen oder Opfer ihn aber beschreiben könnten.

(dpa)
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