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ESC in Kiew: Deutschland wieder hinten? „Levina singt toll, allerdings ist das Lied einfach zu schlecht“

Moderator Timur Miroshnychenko sprach im 2. Halbfinale Levina auf ihre langen Beine an. Foto: Julian Stratenschulte (dpa) Moderator Timur Miroshnychenko sprach im 2. Halbfinale Levina auf ihre langen Beine an.
Frankfurt.  „Sie hat die längsten Beine des Eurovision Song Contest“, schwärmte Moderator Timur Miroshnychenko im zweiten Halbfinale von der deutschen Kandidatin Levina. Ihr Lied „Perfect Life“ fand weniger Beachtung – vielleicht aus gutem Grund. Denn der Song könnte der Knackpunkt des deutschen Auftritts werden.

Wird es also wieder, wie in den beiden Vorjahren, der letzte Platz? „Levina hat den Vorteil, dass sie wirklich eine tolle Bühnenpräsenz hat“, meint hr-Moderator Tim Frühling, der nach Kiew gereist ist, im Gespräch mit dieser Zeitung. Ich denke, dass deswegen die Quoten für sie etwas besser geworden sind.“ Ihre Show sei allerdings „sehr reduziert“ – und das klappe nur, wenn man dazu einen tollen Song habe. „Ich fürchte, dafür ist das Lied nicht auffällig genug“, meint Frühling.

Beliebt bei den Fans

Levina sei aber „sehr nett und volksnah“, habe sich mit den Fans zu einem ausführlichen Plausch getroffen. Auch der Frankfurter ESC-Anhänger Rafael Rechel berichtet aus Kiew, wie beliebt die 26-Jährige bei den Fans ist. „Ihr Auftreten kommt hier sehr gut an. Sie singt toll – allerdings ist das Lied einfach zu schlecht. Es fällt nicht auf.“

Zudem sei der Startplatz – Levina singt als 21. von 26 Teilnehmern, umringt von sehr starken Nummern. „Wir hoffen wirklich, dass sie nicht Letzte wird, meint Rechel. Er sieht Levina bestenfalls auf dem 20. Platz. Tim Frühling formuliert es vorsichtiger: „Ich glaube, viele drücken Levina die Daumen, weil sie echt eine sympathische Kandidatin ist, sind sich aber der Tatsache bewusst, dass wir um die vorderen Plätzen nicht mitspielen werden. Immerhin konnte Deutschland, das als einer der „Big Five“, der größten Beitragszahler ebenso wie das jeweilige Gastgeberland automatisch für das Finale gesetzt ist, nicht in einem Halbfinale rausfliegen.

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Dieses Schicksal ereilte unter anderem Ralph Siegel, der seit Jahren immer wieder für San Marino schreibt, aber damit ein Abonnement auf die Erfolglosigkeit hat. Es war diesmal die 25. ESC-Teilnahme des inzwischen 71-jährigen Mannes, der Deutschland 1982 das Siegerlied von Nicole („Ein bisschen Frieden“) komponierte. Wer aber heute Abend gewinnt, scheint nicht mehr so klar wie noch vor einigen Tagen. Bisher galt der Italiener Francesco Gabbani mit seinem Lied „Occidentali’s Karma“ als heißer Kandidat für den Sieg. Es gebe aber nach den beiden Halbfinals einige, die sagen, dass Portugal und Bulgarien dem Italiener ganz dicht auf den Fersen sind“, berichtet Rechel.

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Frühling äußert sich ähnlich. Der italienische Beitrag sei zwar sehr gut gemacht. Francesco Gabbani sei aber „schon so lange Favorit, dass wir Journalisten jetzt schon nach Alternativen suchen. Eine Überraschung könnte der verträumte Portugiese sein, vielleicht auch noch der sehr junge Bulgare. Aber ich denke, unter diesen drei wird der Sieg ausgemacht.“

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