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Was tun mit einem Riesengewinn?: Die 90-Millionen-Euro-Frage

Von In Frankfurt mehrere Luxuswohnungen kaufen oder auf die Seychellen reisen – das könnte derjenige, der morgen die 90 Millionen Euro beim Eurojackpot gewinnt. Es gibt aber auch eine Möglichkeit, das Geld noch schneller auszugeben.
Der Diamant „Pink Star“ bringt Frauenaugen zum Leuchten – das sollte einem Lottogewinner doch 62 Millionen Euro wert sein, oder? Foto: Martial Trezzini (KEYSTONE) Der Diamant „Pink Star“ bringt Frauenaugen zum Leuchten – das sollte einem Lottogewinner doch 62 Millionen Euro wert sein, oder?
Frankfurt. 

Einmal noch wachwerden – und dann nie mehr früh aufstehen und zur Arbeit gehen. Das mögen manche träumen, die beim Eurojackpot mitspielen und morgen auf den großen Gewinn von 90 Millionen Euro hoffen. Schließlich ist der Eurojackpot zehn Mal nicht geknackt worden und so auf seine Höchstsumme angewachsen. Denn mehr als 90 Millionen Euro sind beim Eurojackpot nicht drin, der Hauptgewinn ist gedeckelt.

Anders als beim „normalen“ Lotto 6 aus 49 gibt es beim Eurojackpot keine Zwangsausschüttung. Der Jackpot in der Gewinnklasse 1 bleibt bei den 90 Mio. Euro jetzt so lange stehen, bis jemand diese Gewinnklasse trifft. Durch den Überlauf in der Gewinnklasse 1 bildet sich für die nächste Ziehung dann ein weiterer Jackpot in der Gewinnklasse 2 von 20 Millionen Euro.

Die Chance, die 90 Millionen zu gewinnen, liegt nach Angaben von Lotto.de bei 1 zu 1,96 Millionen. Das klingt nicht sehr wahrscheinlich aber vorsichtshalber sollte sich jeder Spieler trotzdem auf die 90-Millionen-Euro-Frage vorbereiten: Was lässt sich mit dieser Summe anstellen? Hier ein paar Vorschläge:

Erst mal anstoßen: Mit etwa 64 Flaschen des „Taste of Diamonds“ aus dem Hause Goût de Diamants kann der Gewinn gebührend gefeiert werden – und gleich ganz ausgegeben. Der Preis für die mit einem Diamanten geschmückte Flasche beläuft sich auf umgerechnet 1,4 Millionen Euro.

Immobilien: Für das teuerste Haus der Welt, die Villa „Les Cèdres“ im südfranzösischen Saint-Jean-Cap-Ferrat, reicht der Gewinn leider nicht – sie kostet eine stolze Milliarde Dollar (957 Mio. Euro). Aber immerhin wären mehrere Wohnungen im Wohnhochhaus „Onyx“ im Frankfurter Westend drin – das Penthouse dort kostet 15 Millionen Euro.

Autos: Etwa drei Oldtimer-Ferraris könnten von der Summe gekauft werden. Der Ferrari 355 S Spider Scaglietti von 1957 wurde kürzlich für 32,1 Millionen Euro versteigert. Der Ferrari 250 GTO Berlinetta aus dem Jahr 1962 für 28 Millionen Euro. Wer es moderner mag, hätte immerhin das Geld für etwa 418 Exemplare des Porsche 911 Turbo S Cabriolet. Dieser kostet nach der Preisliste des Porsche Zentrums Frankfurt 215 000 Euro.

Reisen: Da ist für 90 Millionen Euro schon einiges möglich. Eine 15-tägige Luxusreise von „Edeltrotter“ nach Neuseeland wäre immerhin 5000 Mal zu machen – sie kostet ab 18 000 Euro. Oder etwa 56 Jahre in der North Island Lodge auf den Seychellen – da kostet eine Nacht 4384 Euro. Wer lieber in der Region bleiben möchte, kann auch auf Lebenszeit in die Deluxe Suite in der Frankfurter Villa Kennedy (2475 Euro pro Nacht) ziehen. Da reicht das Geld für über 99 Jahre, das wird den meisten reichen.

Schmuck: Wer die Riesensumme von 90 Millionen Euro möglichst schnell los werden will, sollte in Diamanten investieren. Der Rohdiamant „The Constellation“ etwa wurde im vergangenen Jahr für umgerechnet etwa 55,2 Millionen Euro, verkauft. Der „Pink Star“ erzielte 2013 sogar 62 Millionen Euro. Ein wenig Geld bleibt dann noch übrig – für den dazugehörigen Safe und das Haus, das um ihn herum gebaut wird.

Entwicklungshilfe: Mehr als 14 500 Brunnen (Kosten: 6200 Euro pro Stück) lassen sich mit 90 Millionen Euro in Äthiopien bauen. Jeder Dorfbrunnen liefert lebenswichtiges sauberes Wasser für 500 Menschen. Wer eine Patenschaft für jemanden in der Dritten Welt übernimmt, zahlt bei vielen Organisationen etwa 1 Euro pro Tag und Kind. Das würde 246 575 Jahre abdecken – oder 24 657 Kinder zehn Jahre lang unterstützen.

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