E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 32°C

Kriminalität: Drei Tote bei Bandenangriff in Malmö

Eine Serie von Schüssen in Malmö auf offener Straße: Drei Menschen sterben, drei weitere werden verletzt. Die Polizei geht davon aus, dass Kriminelle auf Kriminelle schossen.
Polizisten sichern eine Straße. Bei einer Schießerei im südschwedischen Malmö sind am Montag fünf Männer verletzt worden. Foto: Johan Nilsson (TT NYHETSBYRÅN/AP) Polizisten sichern eine Straße. Bei einer Schießerei im südschwedischen Malmö sind am Montag fünf Männer verletzt worden.
Malmö. 

Bei Schüssen auf Bandenmitglieder sind im südschwedischen Malmö drei Menschen getötet worden. Ein 18-Jähriger und ein 29-Jähriger starben am Montagabend kurz nachdem sie in ein Krankenhaus gebracht wurden. Ein 27 Jahre alter Mann starb am Dienstagmorgen, wie die Polizei erklärte. Drei weitere junge Männer wurden bei dem Zwischenfall verletzt, einer davon schwer.

Täter waren bekannt

„Die an der Tat beteiligten Personen sind uns alle bekannt“, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. „Sie werden als Bandenkriminelle betrachtet und sind in Malmö an organisierter Kriminalität beteiligt.“ Es handele sich voraussichtlich um einen typischen Fall von Kriminellen, die auf Kriminelle schossen.

Laut Polizei standen die Männer vor einem Internetcafé, als jemand – möglicherweise aus einem Auto – auf sie feuerte. Zur Tatwaffe wollte der Sprecher zunächst keine Angaben machen. Augenzeugen berichteten schwedischen Zeitungen zufolge von einer Schrotflinte oder einer Automatikwaffe.

Der oder die Täter wurden zunächst nicht gefasst, die Polizei suchte die Gegend nahe der Malmöer Innenstadt mit einem Hubschrauber ab. Auch zum Motiv könne noch nichts gesagt werden. Laut Polizei gibt es drei bis vier laufende Bandenkonflikte in Malmö. Die Ermittler baten die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung. Seit Anfang 2016 gibt es in der Stadt mit rund 330 000 Einwohnern immer wieder Morde auf offener Straße, die selten aufgeklärt werden. Auch im benachbarten Kopenhagen hatten im vergangenen Sommer wochenlang Gangmitglieder aufeinander geschossen. Die zwei beteiligten Banden legten ihren Konflikt jedoch bei. dpa

Zur Startseite Mehr aus Panorama

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen