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Drei Tote bei Geisterfahrer-Unfall im Ruhrgebiet

Ein Autofahrer ist auf der A43 bei Witten in falscher Richtung unterwegs - am Ende sind er und zwei weitere Menschen tot.
Bei dem Geisterfahrerunfall auf der A 43 im Ruhrgebiet starben drei Menschen. Foto: KDF/Stephan Witte Bei dem Geisterfahrerunfall auf der A 43 im Ruhrgebiet starben drei Menschen. Foto: KDF/Stephan Witte
Dortmund/Witten. 

Ein Geisterfahrer ist auf der Autobahn 43 im Ruhrgebiet ums Leben gekommen und hat zwei Menschen mit in den Tod gerissen. Zwei Autos krachten in der Nacht an der Anschlussstelle Witten-Heven südlich von Bochum mit voller Wucht frontal ineinander, wie die Polizei mitteilte.

Die Fahrer beider Autos - ein 36-Jähriger und ein 28-Jähriger - starben. Es sei noch nicht klar, welches der beiden Autos in falscher Fahrtrichtung unterwegs war, sagte ein Polizeisprecher am Sonntagmorgen. „Wir haben zwar eine Vermutung, aber die ist zur Stunde noch nicht spruchreif.” Eine 24 Jahre alte Beifahrerin starb nach dem Unfall im Krankenhaus.

Der Zusammenstoß ereignete sich auf der Fahrbahn Richtung Wuppertal. Gegen 22.30 Uhr sei die Polizei über Notrufe über den Falschfahrer informiert worden. Kurz danach habe es Hinweise auf einen schweren Unfall bei Witten-Heven gegeben.

In den Unfall sei noch ein drittes Auto verwickelt gewesen, hieß es. Hier sei es aber bei einem Blechschaden geblieben. Die Rettungskräfte fuhren mit einem großen Aufgebot zur Unfallstelle. Die Autobahn war in Richtung Wuppertal bis 5.30 Uhr gesperrt. Die Polizei schätzte den Sachschaden auf 60 000 Euro.

Falschfahrer verursachen immer wieder Unfälle mit Toten und Verletzten. So starb in Nordrhein-Westfalen am 18. September ein 32-Jähriger, der in falscher Richtung auf der A1 bei Euskirchen in der Eifel unterwegs war. Er rammte das Auto einer Familie - Vater, Mutter und Kind erlitten schwere Verletzungen.

(dpa)
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