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Eurovision Song Contest: ESC: Italien mit seinem „Occidentali’s Karma“ gilt als großer Favorit

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Francesco Gabbani aus Italien posierte sehr selbstbewusst auf dem roten Teppich. Foto: Str (imago stock&people) Francesco Gabbani aus Italien posierte sehr selbstbewusst auf dem roten Teppich.
Frankfurt. 

Selten waren sich die Frankfurter Fans bei ihren Previews in der Stadtbücherei, die internationalen Anhänger und die Buchmacher bei einem Eurovision Song Contest (ESC) so einig: Der Italiener Francesco Gabbani mit seinem Song „Occidentali’s Karma“ gilt als großer Favorit.

„Das war bei dem Norweger Alexander Rybak 2009 oder bei der Schwedin Loreen 2012 ähnlich, und die haben dann auch gewonnen. Aber der wahre Fan hofft natürlich trotzdem auf ein spannendes Finale“, meint der Eppsteiner Irving Wolther, der über den Gesangswettbewerb promoviert hat.

Etwas misstrauisch beobachtet diese Passantin in Kiew, wie ein Besucher der Eurovision Fan Zone mit einem als Affen verkleideten Mann posiert. Das Affenkostüm ist eine Anspielung auf den italienischen Beitrag. Dort tritt neben dem Sänger ein Mann im Gorilla-Kostüm auf.	Bild: epa
Eurovision Song Contest Eurovisionfieber bei den Fans steigt

Einige Anhänger des Eurovision Song Contest (ESC) bleiben diesmal dem Finale fern, weil sie nicht ins Gastgeberland Ukraine reisen wollen. Doch diejenigen, die bereits vor Ort sind, erlebten bisher einen entspannten Auftakt der Eurovisionswoche. Die Sicherheit ist allerdings immer ein wichtiges Thema.

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Zwar bleibt der ESC immer einen Hauch unberechenbar – an den Sieg der Ukraine im Vorjahr hatte schließlich kaum jemand vorausgesehen. Und laut den Wettbüros haben etwa Portugal, Schweden und Bulgarien ebenfalls gute Chancen.

Dennoch: Einige Fans sind in Gedanken schon beim nächsten ESC– und in Turin. Denn in dieser Stadt würde, so glaubt Irving Wolther, im Falle eines italienischen Sieges der nächste Wettbewerb ausgetragen. „Turin war schon vor zwei Jahren im Gespräch, als das Trio Il Volo in Wien sehr gute Siegeschancen hatte, so Wolther. „Dort gibt es seit den Olympischen Winterspielen auch eine Indoor-Arena mit etwa 18 000 Plätzen, die für den Song Contest prima geeignet wäre.“

Der ESC in Kiew

Zum zweiten Mal nach 2005 hat sich die ukrainische Hauptstadt Kiew für den Eurovision Song Contest (ESC) herausgeputzt. Die Ukrainerin Jamala gewann 2016 in Stockholm mit ihrem Titel „1944“ und holt

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Was aber ist mit der 26-jährigen deutschen Kandidatin Levina? In den Wettbüros bleibt Deutschland ein Außenseiter, auf der Vergleichsseite www.oddschecker.com rangiert sie weit hinten auf Platz 21. „Sie hat aber nach den Proben an diesem Wochenende bei den Buchmachern und Fans deutlich aufgeholt“; meint Wolther, der allerdings von dem Lied „Perfect Life“ nicht überzeugt ist. „Levina strahlt eine positive Energie aus, und die Inszenierung holt viel raus. Sie schafft es, dass der Beitrag gut klingt, obwohl die Ohren etwas anderes hören.“

Und ESC-Fan Andreas Braune aus Frankfurt meint: „Für Levina sehe ich nur die letzten drei Plätze, drücke ihr aber die Daumen.“

Wie zwei Redaktionsmitglieder die ESC-Beiträge bewerten, lesen Sie im Internet unter www.fnp.de/esc2017

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