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Ein Angeklagter könnte im Exorzismus-Prozess bald aussagen

Rund zehn Monate nach dem qualvollen Tod einer 41 Jahre alten Südkoreanerin hat der Prozess begonnen. Foto: Boris Roessler Rund zehn Monate nach dem qualvollen Tod einer 41 Jahre alten Südkoreanerin hat der Prozess begonnen. Foto: Boris Roessler
Frankfurt/Main. 

Im Prozess um eine Teufelsaustreibung in einem Frankfurter Hotel hat zumindest einer der fünf Angeklagten die Bereitschaft zu einer Aussage erkennen lassen. Sein Verteidiger sagte vor dem Landgericht Frankfurt, für seinen Mandanten sei eine Aussage grundsätzlich denkbar.

Noch müsse aber einiges geklärt werden. Die nächste Gelegenheit für eine Einlassung wäre der Verhandlungstag am 1. November.

Den Angeklagten, die zwischen 16 und 45 Jahren alt sind, wird vor der Jugendstrafkammer gemeinschaftlicher Mord zur Last gelegt. Sie sollen am 5. Dezember vergangenen Jahres in einem Frankfurter Hotelzimmer auf eine 41 Jahre alte Verwandte im Rahmen einer Teufelsaustreibung so lange eingewirkt haben, bis sie qualvoll erstickte.

Die Familienangehörigen waren aus Südkorea nach Hessen gekommen, um dort eine Import-Export-Firma zu gründen. Nach der Tat in dem Hotel wurden sie festgenommen. Die Staatsanwaltschaft begründet den Mordvorwurf mit der besonderen Grausamkeit der Tat.

(dpa)
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