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Ein Toter und eine Verletzte nach Explosion in Stockholm

Es kracht vor einer schwedischen U-Bahn-Station, aber noch weiß keiner genau, was da explodiert ist. Ein Terroranschlag war es wohl nicht.
Polizisten untersuchen in Stockholm das Gebiet vor der U-Bahnstation Vårby Gård. Foto: Henrik Montgomery Polizisten untersuchen in Stockholm das Gebiet vor der U-Bahnstation Vårby Gård.
Stockholm. 

Bei einer Explosion außerhalb eines U-Bahnhofes in einem Stockholmer Vorort sind am Sonntag ein Mann getötet und eine Frau verletzt worden. Der Mann habe einen Gegenstand vom Boden aufgehoben, der dann hochgegangen sei, teilte die schwedische Polizei mit.

Der Mittsechziger erlag seinen schweren Verletzungen. Die etwa 45 Jahre alte Frau wurde an Gesicht und Füßen verletzt. Hinweise auf einen Anschlag gab es nicht.

„Es gibt nichts, das darauf hindeutet, dass auf diese Personen gezielt wurde”, sagte Polizeisprecher Sven-Erik Olsson. Die Polizei habe auch noch nicht herausgefunden, was genau dort explodiert sei. Die Boulevardzeitungen „Aftonbladet” und „Expresen” schrieben, es könnte eine Handgranate gewesen sein. Die Polizei wollte das nicht bestätigen.

Verschiedene Zeugen berichteten, sie hätten einen einzelnen lauten Knall gehört. Der Bahnhof Vårby Gård im südwestlichen Vorort Huddinge blieb vorerst geschlossen.

(dpa)
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