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Medien: Facebook entschuldigt sich für Löschen von Hayali-Eintrag

In ähnlichem Stil wie der Pöbler schlug Dunja Hayali gegen ihn verbal auf Facebook zurück - ihr Eintrag wurde gelöscht. Doch der Netzwerk-Riese bedauert seine Reaktion mittlerweile.
Fernsehjournalistin Dunja Hayali. Facebook entschuldigt sich für das Löschen eines Eintrags, mit dem Hayali auf einen Pöbler reagiert hatte. Foto: Rolf Vennenbernd Fernsehjournalistin Dunja Hayali. Facebook entschuldigt sich für das Löschen eines Eintrags, mit dem Hayali auf einen Pöbler reagiert hatte.
Berlin. 

Facebook hat sich dafür entschuldigt, den aufsehenerregenden Eintrag von Dunja Hayali (43) entfernt zu haben, mit dem die ZDF-Moderatorin auf einen Pöbler reagiert hatte.

„Unsere Reporting-Systeme sind dafür entwickelt, Menschen vor Missbrauch, Hassrede und Mobbing zu schützen und wir bedauern, dass gelegentlich Fehler gemacht werden, wenn solche Reports bearbeitet werden - wie jetzt im Fall von Dunja Hayali. Wir wissen, dass es frustrierend sein kann, wenn solch ein Fehler passiert und entschuldigen uns hiermit dafür”, teilte eine Facebook-Sprecherin am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur mit.

Die Moderatorin aus Berlin, die sich im Netz immer mal wieder Pöbeleien ausgesetzt sieht, postete am Abend selbst ein „Update” zu einem Eintrag vom Dienstagnachmittag: „Facebook hat die Löschung des Beitrages rückgängig gemacht.” Zuvor hatte Hayali geschrieben: „Einigen von Ihnen ist es schon aufgefallen: Facebook hat den Beitrag zu Emre gelöscht.” Darunter postete sie den unleserlich gemachten Eintrag mit einem Hinweis von Facebook: „Wir haben den unten stehenden Beitrag entfernt, weil er nicht den Facebook-Gemeinschaftsstandards entspricht.”

Hayali, die am Mittwochabend um 22.15 Uhr in ihrer ZDF-Diskussionssendung mit ihren Gästen über das Thema Abschiebung diskutiert, war von einem Nutzer, der sich Emre nennt, auf ihrer Facebook-Seite wüst beschimpft worden. Die Moderatorin antwortete im ähnlichen Tonfall - und einer ähnlich schlechten Rechtschreibung. Für diesen Post erhielt sie im Netz viel Zustimmung - und bei Facebook Zehntausende „Gefällt mir”-Reaktionen.

(dpa)
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