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Glossar: Der Sturm und die Flut

Zwei Männer halten sich auf dem überfluteten Fähranleger in Dagebüll an einem Geländer fest. Foto: Carsten Rehder Zwei Männer halten sich auf dem überfluteten Fähranleger in Dagebüll an einem Geländer fest. Foto: Carsten Rehder
Berlin. 

Orkantief «Xaver» drückt die Wassermassen der Nordsee gegen die deutsche Küste. Experten warnen die Menschen vor den Gefahren von Sturm und Flut.

Einige häufig genannte Begriffe:

WINDSTÄRKEN: Sie werden nach der 1806 von dem englischen Admiral Francis Beaufort (1774-1857) entwickelten Skala berechnet. Die Windstärken reichen dabei von 0 Beaufort (Windstille) bis zu 12 Beaufort (Orkan).

STURM: Bei einem Sturm wird eine mittlere Windgeschwindigkeit in zehn Metern Höhe über freiem Gelände von 75 bis 88 Kilometern pro Stunde gemessen (Windstärke 9). Bei 89 bis 102 Stundenkilometern (Stärke 10) spricht man von einem schweren und bei 103 bis 117 Stundenkilometern (Stärke 11) von einem orkanartigen Sturm.

ORKAN: Wind, der mindestens zehn Minuten lang mit einer Geschwindigkeit von 118 Kilometern pro Stunde oder mehr weht (Stärke 12) ist ein Orkan. In der kalten Jahreszeit entstehen sie über dem Nordatlantik, wo polare Kaltluft nur wenig weiter südlich milder Meeresluft entgegensteht. Durch den Gegensatz der Temperaturen entstehen in oberen Luftschichten extrem starke Winde, die die Entstehung von Orkanen begünstigen.

BÖEN: Diese kräftigen Windstöße überschreiten für bis zu 20 Sekunden den Zehn-Minuten-Mittelwert der gemessenen Windgeschwindigkeit. Sie sind oft mit einer plötzlichen Änderung der Windrichtung verbunden. Einzelne Sturmböen können Orkanstärke erreichen.

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(dpa)
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